Autodiebstahl mit Keyless Go in Sekunden – so wird’s verhindert!

Ein schlüsselloser (keyless) Zugang zum Auto ist bequem, leider öffnet das allerdings auch ein Scheunentor für Autodiebe. Die Bequemlichkeit, den Schlüssel nicht mehr ins Schloss stecken zu müssen, um die Autotür zu öffnen, bezahlt der Eigentümer häufig mit dem deutlich erhöhten Risiko des Autodiebstahls. Die Diebe stehlen dabei häufig nicht nur ein Auto, sondern gleich eine Reihe von Fahrzeugen. Im Frühjahr 2020 wurde von der Polizei Heilbronn beispielsweise eine Diebesbande festgenommen, die mindestens 27 Autos im Wert von 1,4 Millionen Euro gestohlen hatte, indem sie das keyless-go-System ausgenutzt haben. Der siebenköpfigen Bande aus Polen kamen die Ermittler erst nach monatelanger Suche auf die Schliche.

Was man gegen solche Keyless-Go-Diebe tun kann und was zum Keyless-Go-System wissen muss, wollen wir hier gerne erläutern.

 

1.)     Keyless Go Diebstahl Statistik

Der ADAC hat einen Test an ca. 300 Fahrzeugen mit Keyless-Go-Schließtechnik gemacht (2019). Bei nahezu allen Modellen war mit einer einfachen selbstgebauten Funkverlängerung das Entsperren und Wegfahren mit dem Fahrzeug möglich. Das dies immer mehr von Dieben auch tatsächlich gemacht wird, zeigen die Zahlen, die an die Öffentlichkeit gelangen:

  • Im Jahr 2019 gab es allein in Deutschland 20.587 gemeldete Fälle von Fahrzeugdiebstahl
  • Rund 25% aller gestohlenen Fahrzeuge (5.428) wurden allein in Berlin gestohlen, einen anderen Schwerpunkt bildet Nordrhein-Westfalen mit 4.710 entwendeten Fahrzeugen
  • Die Autoversicherer bezifferten den Schaden durch Autodiebstahl im Jahr 2018 allein auf 298 Millionen Euro
  • Je nach Polizeibezirk liegt die Quote der keyless-Go-Diebstähle zwischen 33 und über 50% an der Gesamtzahl der Autodiebstähle. Die meisten Polizeidirektionen gehen davon aus, dass die Mehrzahl der Autodiebstähle mittlerweile auf Keyless-Go-Technik zurückzuführen ist.

 

Ein weiteres Problem für die Autodiebstähle via Keyless-Go ist die Tatsache, dass keinerlei Aufbruch- oder Einbruchsspuren am Fahrzeug zu sehen sind, wenn denn die Polizei einmal ein Fahrzeug wiederfindet. Das führt häufig dazu, dass der Besitzer in Verdacht gerät, mittels Nachschlüssel den Fahrzeugverlust selbst unterstützt zu haben. Da viele Autos auf Nimmerwiedersehen in ferne Länder verschwinden und man dann nicht mehr nachvollziehen kann, wie genau das Fahrzeug gestohlen wurde, ist eine automatische Zuordnung zu „Diebstahl Keyless-go“ nicht immer leicht möglich.

Nur 16% der Autodiebstähle werden aufgeklärt

Im bundesweiten Schnitt wurden 2019 nur 16% aller Fahrzeugdiebstähle aufgeklärt, häufig, weil der Fahrzeugeigentümer ein Trackinggerät installiert hat, mit dem der Verbleib des Fahrzeugs geklärt werden konnte. Von über 20.000 gestohlenen Fahrzeugen konnten nur 3.288 Fälle im Jahr 2019 geklärt werden. Eine besonders hohe Aufklärungsquote gab es übrigens in Bayern: In 2019 lag diese bei 33,6%.

Am häufigsten geklaute Autos

In der Statistik der am häufigsten geklauten Autos sind zahlreiche Modelle, die üblicherweise mit Keyless-Go-Systemen ausgestattet sind:

Am häufigsten wurde im Jahr 2019 in Deutschland gestohlen:

  • Mazda CS-5 2.2 D AWD
  • BMW X6 M
  • Toyota RAV4 Hybrid 2.5
  • BMW X5 M50d
  • Mercedes ML 63 AMG
  • BMW X6 xDrive 40d
  • Audi Q7 3.0 TDI
  • Land Rover Range Rover 3.0 TD
  • Prius + Hybrid 1.8
  • Audi RS6 Avant 4.0 TFSI Quattro

Wer eines der oben angeführten Autos fährt und trotz eines keyless-go-Schlüssel-Systems keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ergreift, handelt also schon fast fahrlässig und muss damit rechnen, dass über kurz oder lang auch sein Fahrzeug gestohlen wird.

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BMW X5 – bei Autodieben sehr beliebt – ohne GPS nur schwer wieder zu finden

Berlin – die Hauptstadt des Autoklaus

Berlin ist für Autodiebe interessant, weil dort viele teure Autos vorhanden sind und man schnell im Großstadtgetümmel, aber auch in alle Richtungen verschwunden ist. Keyless-Go-Autodiebe nutzen die guten Autobahnanbindungen Berlins ans osteuropäische Ausland. Teilweise gelangt das Diebesgut aus Berlin auch in Schiffscontainern oder Autozügen ins Ausland, z.B. nach Russland, die Ukraine oder nach Afrika.

Welche Modelle werden meist verschont?

Autodiebe verschonen zumeist Modelle von Seat, Hyundai oder Opel. Darauf verlassen kann man sich aber nicht. Mittlerweile werden auch diese Modelle gestohlen.

Was ist eigentlich Keyless Go?

Unter Keyless Go wird eigentlich dem Grunde nach ein System umschrieben, welches ohne aktive Benutzung eines Autoschlüssels die Entriegelung (Türöffnung) und auch das Autostarten (über Startknopf) ermöglicht. Dies funktioniert durch einen Chip, der entweder in einer Karte oder einem „Schlüssel“ enthalten ist.  Keyless Go ist eigentliche eine Wortmarke von Daimler Benz, wird aber mittlerweile als Überbegriff für solche Schließsysteme verwendet, so wie Menschen auch mit Tempo ein Papiertaschentuch meinen, obwohl Tempo eigentlich nur eine Marke eines Papiertaschentuchherstellers ist. Mit der Keyless-Go-Systematik werden verschiedene Systeme im Auto freigegeben:

  • Elektronische Lenradsperre
  • Elektronisches Zündschloss
  • Zentralverriegelung
  • Wegfahrsperre
  • Alarmanlage
  • Motorsteuergerät
  • Body Control Unit (Türsteuergerät, Komfortsteuergerät)

Als Problem wurde erkannt, dass auch eine Nachahmung eines Schlüssels, die z.B. über Reichweitenverlängerer erreicht werden können, all diese Funktionen auslösen kann. Das haben aber bislang die meisten Hersteller technisch nicht zufriedenstellend gelöst, weswegen externe Alarmanlagen und Trackingtools bei Keyless Go Fahrzeugen empfohlen werden.

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Wer einmal mit einem Reichweitenverlängerer im Fahrzeug sitzt, braucht nur noch den Startknopf drücken. Keyless-Go-Technik macht es den Autodieben leicht

 

Andere Produktnamen für Keyless Go Systeme

Die Hersteller benennen solche Schließsysteme, die Daimler Benz Keyless Go nennt, teilweise unterschiedlich, die Funktionen sind aber ähnlich. Hier eine Liste der Bezeichnungen unterschiedlicher Hersteller:

  • Mitsubishi: Smart Key System
  • KIA: Smart Key
  • Toyota: Smart Entry & Start
  • Mazda: Login
  • BMW: Komfortzugang / Comfort Access
  • Audi: Komfortschlüssel / früher: Advanced Key
  • Peugeot/Citroen: Keyless System
  • Suzuki: Keyless Start
  • Volvo: Keyless Drive / Keyless Vehicle
  • Ford: Keyfree Power
  • Nissan: Intelligent Key

Viele Namen für dasselbe System, welches aber – je nach Hersteller – in Nuancen unterschiedlich arbeitet. Beim Gehen wird das Fahrzeug verschlossen (Keyless Go) und Ankommen und Losfahren wird das Fahrzeug automatisch entriegelt (Keyless Entry). Wie man das System auch immer nennt: Es bietet bei fast allen Herstellern ein großes Einfallstor für den Missbrauch dieser Technik durch Autodiebe. Hierzu gibt es weiter unten im Text ein paar Tipps, wie man das Risiko des Autodiebstahls bei Keyless Go Systemen deutlich reduziert. Einiges ist praktisch, anderes weniger. Manchem Autofahrer ist die Gefahr durch das häufig mit einem Aufgeld eingekaufte Keyless Go System zu groß (spätestens nach einem Autodiebstahl im Bekanntenkreis), sodass er die Funktion im Menü des Fahrzeugs oder beim Technikteam des Herstellers wieder deaktivieren lässt. Wie das geht, steht hier weiter unten. Es gibt aber auch andere Wege, das Risiko eines Autodiebstahls signifikant zu verringern.

 

2.) Keyless Go Abschalten (Mazda, Opel, Mercedes, BMW, Audi)

Gerade, wer ein teures und begehrtes Auto sein Eigen nennt, sollte sich überlegen, ob er nicht die keyless-Go-Technik an seinem Auto bewusst abschaltet. Das führt zwar zu einem Bequemlichkeitsverlust, aber auch zur deutlichen Reduzierung des Diebstahlrisikos. Dies empfiehlt sich naturgemäß besonders bei den in der Diebstahlstatistik besonders begehrten Fahrzeugtypen von Mazda, BMW, Mercedes, Audi und Co.

Keyless Go Funktion bei Mazda deaktivieren lassen

Wer seine Keyless Go Funktionen bei einem Mazda deaktivieren möchte, wendet sich am besten an seinen Mazda-Händler, der dies für einen kleinen zweistelligen Betrag innerhalb weniger Sekunden für Sie macht. Das ist auf jeden Fall billiger als der Ärger bei einem gestohlenen Fahrzeug.

 

Keyless Go bei Opel deaktivieren

Hier kann man die Keyless-Go-Funktion meist im Fahrzeugmenü selbst einstellen:

Einstellungen –>Fahrzeugeinstellungen –> Passive Türverriegelung

Diese Regelung betrifft aber nur die Türenverriegelung, nicht einen möglichen Fahrzeugstart. Hierzu wäre der Opel-Fachhändler erforderlich, der dies durch wenige Handgriffe über ein Diagnosetool erledigen kann. Bei manchen Systemen wie z.B. dem Opel Grandland ist ein Deaktivieren gar nicht möglich.

Grundsätzlich sind bei Opel auch alle die Fahrzeuge gefährdet, die einen On-Startknopf haben.

 

Keyless Go bei Mercedes ausschalten

Bei neueren Keyless-Go-Systemen bei Mercedes, z.B. S-Klasse ab Baureihe 222 gibt es am Schlüssel die Funktion die Keyless-Go-Funktion ganz zu deaktivieren: Dazu drückt man einfach zweimal auf die Verriegelungstaste am Schlüssel. Wenn die LED dabei zweimal kurz und einmal lang aufleuchtet, wurde die Deaktivierung ordnungsgemäß vorgenommen. Allerdings: Jede weitere Tastenbetätigung aktiviert die Funktion wieder.

Aber aufgepasst: Wer zwei Schlüssel hat, muss natürlich auch beide Schlüssel mit dem Doppelklick deaktivieren, um die Keyless-Go-Funktion komplett bei seinem Mercedes zu deaktivieren.

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Bei einigen Mercedes Typen kann man die Keyless Go Funktion selber am Schlüssel ausschalten – das macht Autodieben den Diebstahl schwerer – allerdings nur bis zum nächsten Tastendruck

 

Keyless Go bei BMW deaktivieren

Bei den meisten BMWs lässt sich die Keyless-Go-Technik im Infotainment-System im Auto abschalten. Der entsprechende Menüpunkt findet sich unter „Fahrzeug“. Rustikaler ist die Methode der Batterieentfernung aus dem Schlüssel, was aber etwas praxisfern ist.

BMW bietet aber auch die Deaktivierung der Funktion in einem ihrer Servicecenter an.

 

Keyless Go bei Audi abschalten

Bei den meisten Fahrzeugen lässt sich das im Fahrzeugmenü ändern:

Fahrzeugeinstellungen –> Zentralverriegelung –> Öffnen mit Komfortschlüssel –> deaktivieren

Wo das nicht funktioniert, nimmt die Deaktivierung der Audi-Servicetechniker in wenigen Minuten vor.

Bei einigen Fahrzeugen funktioniert auch die Technik nach dem Schließen über den Schlüssel das Fahrzeug nochmal über den Türgriff abzuschließen: Dann ist Keyless für den nächsten Öffnungsvorgang deaktiviert.

 

3.)      Keyless Go Schutz durch Aluminiumdose oder Alufolie

Viele Menschen kaufen ein teures, edles Auto mit einer Komfort-Schließ- und Öffnungstechnik, die unter Keyless Go oder anderen Namen vermarktet wird, wickeln dann aber abends etwas rustikal ihren Schlüssel in Alufolie aus Omas Küche ein, damit der Schlüssel nicht ausgelesen werden kann.

Abgesehen davon, dass dies eine Reichweitenverlängerung und damit Fahrzeugöffnung natürlich nur verhindert, wenn auch der Zweitschlüssel mit Alufolie umwickelt wäre, stellt sich die Frage: Funktioniert das überhaupt?

Einfache Umwicklung mit Alufolie funktioniert häufig nicht

Wie Tests ergeben haben, funktioniert eine einfache Umwicklung mit Alufolie oft nicht. Sie hält nicht hinreichend sicher die verlängerbaren Funkdaten zurück. Experten raten deshalb dazu, den Schlüssel gleich dreifach mit Alufolie zu umwickeln, wenn man ihn hinreichend sicher vor dem Keyless-Go-Diebstahl der Daten schützen will. Erst dann könne man sicher sein, dass das Funksignal nicht abgefangen werden kann. Die Alufolie verhindert dann, dass der Komfort-Schlüssel mit der Keyless-Go-Funktion Kontakt mit einem von Dieben benutzten Funkwellen-Verlängerer aufnimmt. Die Technik ist etwas unpraktisch, da man praktisch jedes Mal den Schlüssel einpacken oder auspacken muss, wenn man das Fahrzeug nutzen oder abstellen möchte. In der Praxis zeigt sich, dass Fahrzeugnutzer dies z.B. nicht machen, wenn sie im Restaurant essen oder im Supermarkt einkaufen gehen. Der Schlüssel wandert dann häufig einfach in die Hosentasche oder Jackentasche. Ohne Alufolie.

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Wer seinen Keyless Go Schlüssel in Alufolie einwickeln möchte, kann das tun. Die Lösung ist allerdings eher rustikal, für Premium-Autos eher unschön und funktioniert auch nur zuverlässig, wenn man in 3 Lagen wickelt.

Keyless Go Schlüssel in Aludosen legen

Die im Handel erhältlichen Aluminiumdosen für Keyless-Go-Schlüssel sind im Regelfall aus einer ausreichend dicken Aluminiumschicht, die dazu geeignet ist, das Funksignal daran zu hindern, Kontakt mit einem Reichweiten-Verlängerer aufzunehmen. Auf der heimischen Kommode sicher ein nützliches Tool. Ob allerdings die meisten Fahrer dies auch unterwegs beim Restaurant- oder Supermarktbesuch nutzen, bleibt fraglich. Einmal zu vergessen, den Schlüssel dort hineinzupacken kann schon einmal zu viel sein und das Auto ist weg.

4.)      Keyless Go Schlüssel Hülle – Schlüssel Safe

Hier muss man die Spreu vom Weizen trennen. Bei Tests haben einige der als Keyless-Go-Schlüssel-Hüllen angebotenen Produkte nachweislich keinen ausreichenden Schutz gewährleistet. Dies ist z.B. bei einigen Hüllen der Fall, die nur für RFID-Schutz von Bankkarten konzipiert wurden. Für das Stoppen der Funksignale eines Keyless-Go-Schlüssels waren die Hüllen oft zu dünn und haben die gewünschte Funktion nicht gewährleistet. Ein Schlüsselsafe mit einer Aluminiumhülle oder -schicht erfüllt jedoch die Anforderung. Nur: Besonders praktisch ist das natürlich nicht. Zudem schützt nicht jede Metalldose vor dem Auslesen des Funksignals. Bei Aluminiumdosen gilt dies als gesichert. Bei anderen Dosen nicht.

Schlüsselsafe am Auto – NO GO

Manche Menschen bringen den Autoschlüssel für einen Zweitnutzer in einem Schlüsselsafe am Auto oder in Auto-Nähe an. Das ist aus sicherheitstechnischen Überlegungen ein absolutes NO-GO. Unterschätzen Sie Diebe und vor allen Dingen Autodiebe nicht. Autodiebe beobachten häufig das Objekt der Begierde vorher mehrmals und kundschaften auch Gewohnheiten aus. Autodiebe merken schnell, wenn die Tochter des Hauses vor der Autonutzen immer an dieselbe Stelle fasst, um dort den Schlüssel hervorzuholen. Keyless-Go-Schlüssel in einem Schlüsselsafe in Auto-Nähe aufzubewahren ist überdies Harakiri: Das macht es Autodieben besonders leicht, das Fahrzeug zu stehlen

5.) Diebstahlschutz des Autos mit Keyless Go Autoschlüssel

Wie die Praxis erwiesen hat, ist das Stehlen eines Autos mit Keyless-Go-Schlüsseltechnik für versierte Autodiebe eher ein Kinderspiel als schwierig und dürfte in der Praxis für mehr als 50% aller Autodiebstähle in Deutschland verantwortlich sein. Keyless-Go-Schlüsseltechnik schützt also nicht vor Diebstahl.

Auch ein im Fahrzeug serienmäßig eingebauter Diebstahlschutz wird häufig durch die Nutzung des Schlüsselsignals ausgeschaltet, sodass der moderne Dieb, der das Funksignal des Original-Schlüssels einfach mit Reichweitenverlängerer verlängert und dann zum Öffnen und Losfahren des Autos nutzt, damit auch die Alarmanlage außer Kraft setzt. Wenn dafür nicht ein separater Schaltmechanismus vorgesehen ist, was bei serienmäßigen Alarmsystemen häufig nicht der Fall ist. Einziger Wermutstropfen für die Autodiebe: Bei den gestohlenen Autos mit Keyless-Go-Technik dürfen die Diebe den Motor erstmal nicht abschalten, deswegen fliehen sie in der Regel direkt nach Diebstahl mehrere Hundert Kilometer vom Tatort und lassen auch beim Tanken den Motor laufen. Erst am Zielort angekommen, wird dann über Reparaturen die Fahrzeugtechnik so überlistet, dass auch ein erneuter Motorstart möglich ist.

Ein Keyless-Go-Schlüssel für das Auto ist für Autodiebe wie eine Einladung zum Diebstahl. Vorbei die Zeiten, wo man unter Getöse Autoscheiben einschlagen musste oder lange mit Drähten an Schlössern oder zwischen Fenstergummi und Türrahmen hantieren musste. Autodiebe haben aufgerüstet und setzen moderne Key-Scanner und Car-Scanner ein, um Keyless-Go, bzw. Keyless-Entry-Systeme zu überlisten. Die Finger muss sich dabei keiner mehr schmutzig machen. Der moderne Autodieb könnte auch im Nadelstreifenanzug kommen. Er benötigt in der Regel nur noch seine Finger, um Tasten zu drücken.

Welcher Diebstahlschutz bei Keyless-Go-Schlüsseln helfen kann

Helfen kann bei Diebstählen von Fahrzeugen mit Keyless-Go-Schlüsseln eine externe Alarmanlage oder ein Ortungssystem, welches z .B. auch per SMS Alarm schlägt, wenn das Fahrzeug aus einer vorher bestimmten Zone entfernt wird: Der Fahrzeugeigentümer wird so sofort informiert, wenn sein Fahrzeug gestohlen wird und erhält zudem zuverlässig die aktuelle Position des Fahrzeugs übermittelt. Der Swisstrack Pro ist z.B. ein solches System, welches Autodieben den Garaus macht. Da es unabhängig von der Fahrzeugtechnik arbeitet, schaltet sich dieses Tracking- und Alarmtool auch nicht automatisch aus, wenn der Autodieb über Keyless-Go-Simulation das Fahrzeug startet und wegfährt. Im Gegenteil: Es alarmiert zeitnah den Besitzer und übermittelt Standort und Fahrtroute.

Eingebaute Alarmanlagen nur begrenzt tauglich

Das Gefährliche am Keyless Go Schlüssel ist, dass der Schlüssel durch bloße Anwesenheit:

  • Die Verriegelung der Autotüren löst
  • Das Starten des Fahrzeugs (meist durch Knopfdruck) ermöglicht
  • Eine Wegfahrsperre deaktiviert
  • Meist auch die serienmäßig eingebaute Alarmanlage deaktiviert

Das klingt im ersten Atemzug unheimlich bequem für den Fahrzeugführer, ist aber tatsächlich eine unheimliche Gefahr. Weil all diese Funktionen auch durch das Simulieren eines keyless-Go-Autoschlüssels durch die Autodiebe ausgelöst werden können -incl. der Deaktivierung von Wegfahrsperre und serienmäßig verbauter Autoalarmanlage.

Hier können aber – mit wenig Aufwand – zusätzliche Tools Abhilfe schaffen, siehe unten (Swisstrack Pro).

 

6.) RFID Strahlenschutz

Für die in den keyless-go-Schlüsseln verbauten RFID-Chips werden am Markt RFID-Schutzhüllen angeboten. Einige sind aus asiatischer Billigproduktion und so konzipiert, dass sie nicht zuverlässig funktionieren. Andere halten das Funksignal tatsächlich ab. Einen zuverlässig funktionierenden RFID Blocker gegen das Signal aus dem Autoschlüssel gibt es noch nicht am Markt.  In der Praxis wollen aber Nutzer von Premiumfahrzeugen nicht bei jedem Stopp ihren Autoschlüssel in eine RFID-Schutzhülle einpacken, um diesen dann kurze Zeit später wieder auszupacken. Der Nutzeffekt ist dann mehr theoretischer Natur. Für einen Autodieb reicht es aus, wenn man das Auto kurz abstellt und in einem Supermarkt an der Wursttheke nur etwas kauft. Ein vorbeisparzierender Dieb hat in Sekunden das Signal des Schlüssels aufgefangen und kann dies zum Öffnen des Fahrzeugs verwenden. Autos werden ja nicht nur zuhause gestohlen, sondern auch auf Restaurantparkplätzen, am Strandparkplatz oder auf dem Büroparkplatz.

Woraus bestehen RFID-Strahlenschutz Gewebe häufig?

Entsprechende Taschen oder Behältnisse, die als RFID-Strahlenschutz verkauft werden, bestehen häufig aus einem Gewebe, welches Fasern aus Kupferfäden mit Nickelbeschichtung aufweisen. Richtig gemacht können damit folgende Signale abgeschirmt werden:

  • GSM Signale
  • LTE Signale
  • RFID Signale
  • NFC Signale

Das Problem bei diesen Geweben häufig asiatischer Provenienz ist allerdings, dass diese in unterschiedlichen Qualitäten auf dem deutschen Markt sind. Einige funktionieren zuverlässig, andere nicht. Dies liegt an der Webqualität und Dicke der Fäden. Für den Laien allerdings von außen nur schwer einschätzbar.

Richtig produziert können solche Gewebe in der Tat RFID Signale abschirmen und wirdken wie ein faradayscher Käfig. HF-Signale können damit abgeschirmt werden.

Wie funktioniert RFID?

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification. Dieses System besteht in der Hauptsache aus einem Mikrochip und einer kleinen Spule, die eine Antennenfunktion einnimmt. Auf dem Chip ist ein bestimmter Code einprogrammiert, der aber auch veränderlich sein kann. Ein RFID-Chip brauch meist gar keine eigene Stromversorgung, so haben RFID-Chips in Bankkarten ja auch keine Batterie. Die Chips arbeiten meist rein passiv. Die Chips arbeiten mit einem elektromagnetischem Wechselfeld, welches von einem Reader aufgebaut wird. Das Magnetfeld erzeugt in der Spule eine kleine Spannung und aktiviert so den Chip. RFID-Chips benötigen ganz wenig Strom. Auch 0,35 Microampere sind völlig ausreichend für eine Übertragung. Der RFID Chip verändert das vom Reader (Lesegerät) ausgesandte Feld. Aus der Antwort im Wechselfeld kann der Reader bestimmte Daten ermitteln und in der Folge Aktionen auslösen, z.B. auch das Öffnen einer Autotür.

Den meisten Menschen ist der RFID Chip aus Bankkarten bekannt, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Man kann im Supermarkt an der Kasse bezahlen, ohne die Karte in eine Lesegerät einzuführen. Die Karte muss sich nur in der Nähe des Lesegeräts befinden und schon kann die Kassiererin vom Konto Beträge abbuchen – ohne Geheimzahl und ohne die Karte gesehen zu haben. Weil hier dem Betrug Tür und Tor geöffnet sind, hat man im Supermarkt i.d.R. diese Abbuchungsmöglichkeit auf 25 Euro oder ähnlich kleine Beträge beschränkt.

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Die RFID Technik ist auch von Bankkarten und Zutrittskarten für Firmengebäude bekannt

Beim Keyless-Go-Autoschlüssel hat man sich allerdings dazu entschlossen, dass Diebe auch Autos für über 100.000 Euro mit einem 100-Euro-Auslesegerät entwenden können. Trotz jahrelanger Kritik von Autoversicherern, der Polizei und auch Autoclubs hat sich daran offensichtlich nichts geändert. Die weitaus allermeisten Fahrzeuge mit Keyless Go Autoschlüssel können problemlos von Autodieben in Sekunden geöffnet und entwendet werden.

7.) Keyless Go Auslesen

Um einen Keyless Go Schlüssel auszulesen, braucht es nur ein Technik-Tool, was man für unter 100 Euro im Internet frei bestellen kann. Die Hürde für mögliche Diebe ist also nicht allzu hoch. Reichweitenverlängerer (Repeater), wie sie von Autodieben benutzt werden, kosten selten deutlich über 100 Euro und können ebenfalls frei im Internet erworben werden. Man macht es Dieben also nicht allzu schwer. Nach ein paar Sekunden Suche findet jeder Dieb im Netz dazu noch die Gebrauchsanleitung, die man auch dazu nutzen kann, Fahrzeuge zu stehlen. Der Auslesevorgang und das Stehlen eines Fahrzeugs erfordern also weder besondere Intelligenz noch eine ungemein teure Technik. Überdies hat sich das „Investment“ für den Autodieb schon nach dem ersten Diebstahl eines hochwertigen Fahrzeugs amortisiert. Auch Geräte, um Fahrzeugschlüssel „anzulernen“, also zu programmieren, sind frei am Markt erhältlich. Diebesbanden wissen ganz genau, wo und was man bestellen muss. Es ist deren Geschäft.  Auch wenn vor dem Start des Fahrzeugs ein Schlüssel neu „angelernt“ werden muss, bekommen dies geschulte Autodiebe in weniger als 30 Sekunden hin.  Wer dann als Fahrzeugbesitzer kein Ortungstool für sein Fahrzeug hat, wird das Auto im Regelfall nie wiedersehen, da die Aufklärungsquote in Deutschland bei ca. 16% liegt (2019).

 

8.) Keyless Go Scanner

Scanner, mit denen man die Signale von Keyless Go Schlüsseln am Markt auffangen und scannen kann, sind frei am Weltmarkt verfügbar und erfordern lediglich ein Investment im dreistelligen Eurobereich. Für jemanden, der eine Mercedes S-Klasse oder einen hochwertigen Audi oder BMW mit Keyless-Go-System stehlen will, ein „lohnendes“ Geschäft. Das einmalige Investment ist überdies beliebig oft benutzbar und ermöglicht den Autodieben zahlreiche Autos zu stehlen. Wenn es denn der Polizei einmal gelungen ist, solcher Autodiebe habhaft zu werden, hat man nahezu immer festgestellt, dass die Diebe eine Vielzahl von Autos mit dieser Technik gestohlen haben. Weil es ihnen so einfach gemacht wird. Keyless Go Scanner lassen sich gut in Taschen verstecken, sind handlich klein und werden von Beobachtern nicht unbedingt wahrgenommen. Gleiches gilt für Reichweitenverlängerer, die oftmals nicht größer als ein Smartphone sind.

Wie funktionieren Keyless-Go-Scanner?

Um Fahrzeuge mit Keyless-Go, bzw. Keyless-Entry-Schlüsseltechnik zu knacken, benutzen heutige Autodiebe häufig zwei Geräte zur Funkwellenverlängerung:

  • Der Car-Scanner wird meist nahe an der Antenne, zumeist in Fahrertürnähe platziert
  • Der Key-Scanner muss sich in der Nähe des Fahrzeugschlüssels befinden

Hat der Key-Scanner das Funksignal des Fahrzeugschlüssels aufgenommen, weil man den Keyscanner z.B. in die Nähe der Wohnungseingangstür gebracht hat, überträgt er das Signal zum Car-Scanner, welcher dann in den Fahrzeuginnenraum gebracht wird (das Auto hat sich zwischenzeitlich geöffnet) und dort meist problemlos den Startvorgang des Autos ermöglicht.

Der Täter kann dann mit dem Auto soweit wegfahren, wie er möchte. Einziger Haken: Geht der Motor aus, bekommt er ihn ohne erneutes Signal vom Original-Fahrzeugschlüssel nicht mehr an. Deswegen fahren Autodiebe soweit die Tankfüllung reicht, tanken dann bei laufendem Motor nach und fahren in eine Hinterhofwerkstatt, um dort dann in Ruhe die Technik so zu manipulieren, dass man auch ohne Originalschlüssel das Fahrzeug bewegen kann. Für einen Automechaniker kein Problem.

Wenn Sie also an einer Tankstelle irgendwo jemanden mit laufendem Motor ein Auto tanken sehen, sollten Sie sich fragen, ob der Fahrer auch zum Auto passt.

 

 

Bei Jamming zahlt die Versicherung nicht

Wenn das Auto mittels Jamming aufgebrochen wird, zahlen die Versicherer u.U. nicht, weil sich dann die Teilkasko darauf berufen kann, dass das Fahrzeug nicht verschlossen war, was wiederum Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist. Beim Jamming nutzen Autodiebe eine Art Störsender, der den Schließmechanismus des Autos stört. Wer beim Weggehen dann darauf vertraut, dass sich seine Autotür (z.B. durch Drücken auf den Autoschlüssel) schließt, hat das Nachsehen. Mit Einsatz eines frei im Handel erhältlichen Jammers kann man dies unterdrücken. Im Glauben, dass das Auto verschlossen ist, entfernt sich der Besitzer vom Fahrzeug, was der Autodieb dann für einen Einstieg in das unverschlossene Fahrzeug nutzt. Im Optimalfall stiehlt er dann nur den Inhalt oder eingebaute Geräte. Wenn es nicht so gut läuft, stiehlt er gleich das ganze Fahrzeug. Wohl dem, der dann über ein Ortungsgerät wie das Swisstrack Pro im Fahrzeug verfügt.

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So klauen nur noch Anfänger Autos. Profis nutzen die keyless-go-Systeme aus und drücken nur noch Tasten auf Scannern und Jammern

 

Alle 30 Minuten wird in Deutschland ein Auto gestohlen

Alle 30 Minuten wird in Deutschland ein Fahrzeug gestohlen, die Versicherungswirtschaft weist schon gar nicht mehr aus, wie viele davon mit Keyless Go Technik, aber es ist nach Polizeiangaben mittlerweile die Mehrzahl. Sorgen Sie dafür, dass Ihnen das nicht passiert, indem Sie sich sofort alarmieren lassen, wenn jemand Ihr Fahrzeug bewegt. Wie das geht, zeigen wir Ihnen unten:

 

9.) So wird Diebstahl von Keyless-Go-Autos verhindert (Swisstrack Pro)

Autos mit Keyless-Go Technik ermöglichen bequemes Verlassen des Fahrzeugs und bequemes Einsteigen und Anlassen. Ohne, dass man einen Schlüssel in ein Schloss steckt und ohne, dass man eine Taste auf dem Schlüssel drücken muss. Im Gegenzug ermöglicht die Technik aber auch Dieben ein einfaches Stehlen des Fahrzeugs, gegen das nur die wenigstens Fahrzeughersteller eine überzeugende Technik entwickelt haben.

Bei letzten Tests des ADAC (2019/2020) gelang es den Prüfern über 300 gängige Fahrzeugtypen mit Keyless-Go-Systemen einfach in Sekunden zu stehlen und damit wegzufahren. Lediglich bei 6 Fahrzeugen wurde dies technisch verhindert.

Diebstahlschutz ist mit Swisstrack Pro auch bei Keyless Go einfach

Mit einer minimalen Investition und einer schnell auch für den Laien durchführbaren Installation kann man mit dem Einsatz eines Swisstrack Pro Geräts Diebstähle verhindern, bzw. schnell entdecken und aufklären.

Wie funktioniert das?

Der Swisstrack Pro GPS Tracker ist ein kleines, unauffälliges Gerät, was Sie an verdeckter Stelle im oder am Fahrzeug anbringen, z.B. an der Fahrzeugunterseite. Das geht durch einen ultrastarken Magneten besonders einfach. Es ist keinerlei Installation oder Verkabelung notwendig. Das Gerät ist zudem wasserdicht und vor Spritzwasser geschützt.

Geofence-Funktion alarmiert sofort

Über eine gratis mitgelieferte Software können verschiedene Alarme programmiert werden, z.B.:

  • Geofence-Funktion: Verlässt das Fahrzeug einen bestimmten Radius oder Standort, wird sofort per SMS alarmiert
  • Geräuschalarm: Wird ein bestimmtes Geräuschlevel überschritten, wird Alarm ausgelöst, z.B. über SMS an den Fahrzeughalter
  • Bewegungsalarm: Sobald das Fahrzeug sich bewegt, wird Alarm ausgelöst und der Halter erhält sofort eine SMS

Wer mit keyless-Go Auto wegfährt, wird verfolgt

Wenn ein Dieb nunmehr mit einem durch ein Swisstrack Pro geschütztes Fahrzeug wegfährt, kann der Fahrzeughalter sofort per Software den Standort des Fahrzeugs feststellen und die Fahrroute ersehen. Eine entsprechende Information an die Polizei übergeben, führt dann zur Festnahme der Fahrzeugdiebe und – noch wichtiger – zum Rückerhalt des eigenen Autos. Dadurch, dass man so in einer Frühphase des Diebstahls eingreifen kann, entfallen auch umständliche Rechtshilfeersuchen und Ermittlungen im Ausland. Das Fahrzeug und die Täter können so im Regelfall noch im Inland gestellt werden. Auch Diskussionen mit Versicherungen entfallen mit dieser Technik, da dies im Regelfall dazu führt, dass man die Täter in flagranti erwischt: In ihrem Fahrzeug sitzend. Die Polizei und Versicherer sind froh über jeden, der eine solche Technik im Auto verbaut hat.

Swisstrack Pro
So klein und unauffällig ist das Swisstrack Pro und doch ist es robust und verhindert den Diebstahl von Autos, die sich kontaktlos öffnen lassen (Keyless Go)

Ist eine solche Sicherheitstechnik für ein Fahrzeug mit keyless Go nicht unglaublich teuer?

Viele Autonutzer scheuen den Einbau von Diebstahlschutz für Keyless Go – Fahrzeuge, weil sie Angst vor unglaublich hohen Kosten haben. Unglaublich hoch ist bei der Swisstrack Pro Technik allerdings nur der Nutzen, der Preis ist im Verhältnis zum Diebstahlrisiko sehr moderat und fällt nur einmalig an, sehen Sie hier: SWISSTRACK PRO Preisinfo

Wie versorgt sich der Diebstahlschutz Swisstrack Pro mit Energie?

Wer die Sorge hat, dass er seinen Diebstahlschutz Swisstrack Pro zum Schutz seines Keyless Go Autos umständlich verkabeln muss, damit Strom zugeführt wird, kann aufatmen: Es funktioniert mit Batterie-/Akkutechnik, die mehrere Monate Funktionstüchtigkeit ohne Aufladen ermöglicht. Man muss also weder umständlich verkabeln noch in kurzen Zeitabständen das Gerät aufladen.

Wer kann einen Swiss Track Pro als Diebstahlschutz im Auto einbauen?

Um es bildlich zu sagen: Jeder, der eine Butterdose auf den Küchentisch stellen kann, kann auch einen Swisstrack Pro am Fahrzeug befestigen. Das Gerät verfügt über einen starken Magneten, mit dem man es an allen Eisen-/Stahlteilen des Fahrzeugs befestigen kann. Die meisten nutzen dazu die Unterseite des Fahrzeugs. Möglich wäre auch ein Einbau im Motor- oder Kofferraum, aber am unauffälligsten ist das „Andocken“ an Metall an der Unterseite des Fahrzeugs.

Swisstrack Pro als Diebstahlsschutz für Keyless Go Autos
Swisstrack Pro als Diebstahlsschutz für Keyless Go Autos lässt sich für jedermann leicht am Fahrzeug anbringen – Dank Supermagnet

Swisstrack Pro alarmiert auch bei Abtransport auf Anhänger

Heutige Diebe werden auch immer abgebrühter. Während früher bei Nacht und Nebel ein Auto gestohlen wurde, schreckt man heute auch nicht davor zurück am helllichten Tag auf Nobeleinkaufsstraßen das Objekt der Begierde mit dem Abschleppwagen oder einem Kranwagen hochzuhieven und abzufahren. So bereits mehrfach auf Düsseldorfs Prachtboulevard Königsallee geschehen. Die Autodiebe beobachten das Abstellen des Fahrzeugs und wohin sich der Fahrer entfernt und können dann einschätzen, wieviel Zeit sie haben, das Fahrzeug zu stehlen. Hat Ihr Fahrzeug dann das Swisstrack Pro Trackingsystem an Board, werden Sie sofort per SMS informiert, sobald das Auto einer Erschütterung ausgesetzt ist oder sich bewegt. Das ermöglicht sehr schnelles Eingreifen der Polizei zur Wiedererlangung Ihres Eigentums.

Swisstrack Pro macht auch Straßencafé-Autodieben das Geschäft kaputt

Manche Autodiebe nutzen eine perfide Methode, um an gestohlene Fahrzeuge zu kommen. Sie sitzen stundenlang in einem Straßencafé an Bummel- und Schlenderboulevards und beobachten – gemütlich Cappuccino trinkend den Parkverkehr auf der anliegenden Straße. Sobald jemand ein Premiumfahrzeug in der Nähe abstellt, wird mit einem in der Jackentasche oder Aktentasche befindlichen Scanner das Signal von Autoschlüssel und Fahrzeug abgefangen, sodass man später, wenn sich derjenige, der das Auto geparkt hat, entfernt hat, in aller Seelenruhe in das Auto steigen kann und sich mit gestohlenem Auto entfernt. Der Besitzer bemerkt dies oftmals gar nicht. Erst, wenn er ggf. nach einem Einkaufsbummel wieder zum Stellplatz zurückkehrt. Dann ist der Dieb schon über die Autobahn weit entfernt oder hat das Auto irgendwo in einer Garage oder einem Lkw verschlossen.

Autobesitzer, die ihr Fahrzeug mit einem Swisstrack Pro Gerät geschützt haben, werden allerdings sofort alarmiert, wenn sich das Auto bewegt. Auf dem Smartphone kann man dann – im Polizeifahrzeug oder Taxi leicht nachvollziehen, wohin sich der eigene Wagen bewegt.

Braucht man für Swisstrack Pro eine Genehmigung?

Das Swisstrack Pro Gerät, welches alarmiert, wenn sich das Fahrzeug bewegt und darüber informiert, wohin sich das Fahrzeug bewegt, kann nicht nur schnell und einfach am Auto befestigt werden – ohne umständliche Installation, – es ist in Europa auch absolut legal, sein eigenes Fahrzeug dadurch zu sichern und zu überwachen. Niemand kann Ihnen verbieten, Ihr eigenes Fahrzeug zu sichern und wissen zu wollen, wohin Rechtsbrecher das Auto verbringen wollen, – damit man diese dingfest machen kann. Bevor Sie eine fremde Person damit überwachen, müssten Sie allerdings regelmäßig deren Einverständnis einholen. Autodiebe ausgenommen.

 

10.)       Fazit zur Keyless-go-Problematik

Fahrzeuge mit Keyless-Go-Technik sind bequem. Man muss weder einen Schlüssel in das Schloss stecken noch auf einen Knopf drücken und dennoch öffnen und verschließen sich Türen. Das Drücken auf einen Startknopf im Auto reicht zum Autostarten, wenn ich den keyless-go-Schlüssel dabeihabe. Das ist bequem und praktisch, bietet aber ein Riesen-Einfallstor für Autodiebe, die dies auch jeden Tag in Deutschland nutzen. Die Polizei schätzt, dass über 10.000 Autodiebstähle in Deutschland jedes Jahr auf diese Technik zurückgehen. Diebe setzen einfach einen Reichweitenverlängerer ein und öffnen und starten das Auto ohne Beschädigung der Tür oder des Schlosses.

Dafür kann man sich jedoch mit wenig Aufwand schützen: Mit einer kleinen unauffälligen SWISSTRACK PRO Box, die zudem schnell und ohne Technikwissen angebracht ist, verhindern Sie, dass sich Ihr Auto allzu weit von Ihnen entfernt. Sobald sich ihr Auto bewegt oder das Auto ein bestimmtes von Ihnen festgelegtes Gebiet verlässt, erhalten Sie eine Nachricht auf Ihr Handy und können dort spielend leicht nachvollziehen, wo sich ihr Auto gerade befindet. Die Polizei wird sie lieben. Nie war es einfacher, der Polizei die Autodiebe auf dem Präsentierteller zu übergeben. Nutzen Sie beides: Die bequeme Keyless Go Technik für den Autoschlüssel und eine moderne SWISSTRACK PRO Lösung als „Alarmanlage“ und Trackingtool für Ihr Fahrzeug. Überlassen Sie das Einwickeln von Autoschlüsseln in Alufolie anderen und lehnen sich entspannt zurück. Große Versicherungen empfehlen für Fahrzeuge mit keyless-go-Technik den Einbau solcher Tracking Tools mit Alarmfunktion. Mit Swisstrack Pro haben Sie eines der leistungsfähigsten Trackings Tools am Markt an ihrem Fahrzeug und sind möglichen Dieben immer eine Nase voraus.

Mit Swisstrack Pro haben Sie luxuriöse drei Alarmierungsmöglichkeiten:

  • Bei Geräuschentwicklung, wie z.B. dem Starten des Motors
  • Bei Bewegung des Fahrzeugs, wie z.B. dem Ausparken aus Ihrer Garage
  • Wenn das Fahrzeug ein festgelegtes Umfeld verlässt, sich z.B. mehr als 100 Meter von Ihrem Haus entfernt

Muss man als Keyless-Go-Besitzer für die Swisstrack Pro Sicherung einen Datenvertrag abschließen?

Nein. Die Swisstrack Pro Trackingbox mit Alarmfunktion funktioniert mit einer SIM-Karte, die keine monatlichen Zahlungen für Datenverkehr erforderlich macht, sondern nach Kauf ein Jahr ohne jede weitere Zahlung funktioniert.

SIM Karte für GPS Tracking
Eine spezielle SIM Karte für GPS Tracking verhindert Folgekosten für Datenübertragung

 

Polizei empfiehlt Tracking-Tools für das Fahrzeug

Die Polizei empfiehlt ausdrücklich GPS-Sender für Fahrzeuge und Alarmanlagen. Kriminaloberrat Harald Schmidt als Leiter der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfiehlt solche Technik ausdrücklich – ebenso wie mechanische Sicherungen. Aber nicht jeder möchte beim Abstellen seines Fahrzeugs eine Parkkralle anbringen, die im Übrigen auch nicht davor schützt, dass jemand das Fahrzeug auf einem Anhänger abtransportiert. Wohl dem, der beim Abtransport von seiner Alarmanlage informiert wird.

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