5 Fehler beim Auto GPS Tracker Kauf als Diebstahlschutz

In Deutschland werden im Jahr über 20.000 Autos gestohlen, so vermeldete das Bundeskriminalamt für 2019. Der berechtigte Blick auf den Stellplatz, ob das Auto wohl morgens noch da ist, macht also durchaus Sinn. Einige Fahrzeugbesitzer erwerben daher sogenannte GPS Tracker, die die Position des Fahrzeugs übermitteln sollen, wenn es gestohlen ist. Das ist auch grundsätzlich eine sehr gute Idee, dabei machen aber viele Autobesitzer Fehler, die teuer werden können. Nicht jedes Gerät, was man erwerben kann, taugt auch etwas. Was man beim Auto GPS Tracker Kauf falsch machen kann und was man beachten sollte, haben wir hier einmal – ebenso wie andere Hinweise zum Schutz vor Autodiebstahl – aufgeführt.

Häufige Fehlerquellen beim Auto GPS Tracker Kauf

 

  1. Geräte mit zu geringer Akkulaufzeit
  2. Geräte mit zu geringer Ortungsgenauigkeit
  3. Auto GPS Tracker wird zu schnell vom Dieb gefunden
  4. Gerät braucht Sim-Karte mit hohen Folgekosten oder funktioniert im Ausland nicht
  5. Inbetriebnahme ist zu schwierig – mit SMS-Befehlen und APN-Einstellungen

 

 

Das nachfolgende Video macht auch schnell deutlich, dass ein GPS Tracker für das Auto durchaus sinnvoll ist, aber man die häufigsten Anfängerfehler beim Kauf und Installation besser vermeiden sollte:

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Autodiebstahlschutz GPS Tracker

Der Einbau eines GPS Trackers in ein Auto kann – bei richtiger Gerätewahl – durchaus einen sinnvollen Schutz vor einem Autodiebstahl darstellen. Bei über 20.000 Autodiebstählen pro Jahr in Deutschland eine angebrachte, wenn nicht sogar notwendige Maßnahme zum Schutz vor der Entwendung des eigenen Fahrzeugs.

Warum ist der Einbau eines modernen Auto GPS Trackers sinnvoll?

Moderne GPS Tracker für das Auto lassen nicht nur eine auf 50 cm genaue Ortung des Fahrzeugs zu, sondern verfügen auch diverse Alarmierungs- und Zusatzfunktionen:

  • Alarm bei Bewegung
  • Alarm bei Geräuschen
  • Geofencing Funktion (bei Entfernung ausfestgelegter Aufenthaltszone)
  • Babyphone-Funktion: Abhören der Umgebungsgeräusche
  • SMS-Alarmfunktion bei Diebstahl

Ein gut ausgewähltes und installiertes Auto GPS Tracker-System kann daher zuverlässig nicht nur den aktuellen Standort des Fahrzeugs anzeigen, sondern alarmiert den Besitzer des Fahrzeugs auch unverzüglich, sobald das Fahrzeug entwendet wird. Bei fortschrittlichen Systemen kann dann auf einem Smartphone sogar die gewählte Fluchtroute bis hin zum aktuellen Aufenthaltsort genau nachvollzogen werden. Für die Polizei ist es dann ein leichtes, die Diebe festzunehmen und das Auto wieder dem Besitzer zurück zu geben.

Gut gemeint – aber schlecht gelöst: GPS Tracker falsch gekauft oder installiert

Mal eben so einen GPS Tracker kaufen, womöglich das erstbeste Billiggerät aus asiatischer Produktion, ist häufig ein Fehler:

 

Fehler Nr.1 beim Auto GPS Tracker Kauf

Der häufigste Fehler beim GPS-Tracker-Kauf ist das Nichtachten auf die Akkulaufzeit des GPS Trackers. Billigstgeräte haben oft nur eine sehr kurze Akkulaufzeit von wenigen Stunden oder Tagen. Hochleistungsgeräte kommen mit einer Akkuladung mehrere Monate weit. In der Praxis führt der Kauf des falschen Geräts mit der zu kurzen Laufzeit dann häufig dazu, dass das Gerät zwar am Anfang einmal funktioniert (wie zuverlässig auch immer), dann aber nach ein paar Tagen weder den GPS-Standort übermittelt noch bei Diebstahl alarmiert. Eine im Zweifelsfall nicht funktionierende Alarmanlage ist wie keine Alarmanlage. Man kann sie sich gleich sparen. In der Praxis hat niemand Lust, alle paar Tage den Akku eines Trackers aufzuladen. Dieses Intervall sollte größtmöglich sein, optimalerweise nur alle paar Monate, dann wird es auch gemacht.

Achte beim GPS Tracker Kauf also auf eine Akkulaufzeit von mehreren Monaten.

 

Fehler Nr. 2 beim Auto GPS Tracker Kauf: Ungenauigkeit

Gute GPS Tracker für das Auto ermöglichen eine Ortung im Zweifelsfall bis auf 50 cm genau. Damit lässt sich jedes Auto genau wiederfinden. Ein Auffinden des Fahrzeugs oder ein Nachfahren ist so für Besitzer und Polizei ein Kinderspiel. Man findet genau die Fahrtroute und den aktuellen Standort und kann so zumeist nicht nur das Fahrzeug finden, sondern auch die Täter stellen. Weniger technisch ausgereifte Geräte machen entweder nur eine ungenaue Ortung möglich, die noch nicht einmal straßengenau ist oder haben gar phasenweise gar kein Signal, was eine Ortung ermöglichen würde. Möglicherweise hat man bei so einem Gerät beim Kauf ein paar Euros gespart. Aber man spart auch am Ergebnis. Was nützt es im Zweifelsfall beim Kauf 50 Euro zu sparen, um dann hinterher das 30.000 Euro teure Auto nicht wiederzufinden oder ein viel zu großes mögliches Aufenthaltsgebiet angezeigt zu bekommen. Das ist der am zweitmeisten gemachte Fehler beim Auto GPS Tracker Kauf: Geräte mit unzureichender Genauigkeit oder zu großen Ausfallzeiten. Der Fehler ist deshalb so bedauerlich, weil hochprofessionelle Geräte mit großer Genauigkeit auch für überschaubare Beträge gekauft werden können und gar nicht so teuer sind, wie man vermuten würde. Zumal es sich um eine Einmalanschaffung handelt, die ja mehrere Jahre das Auto schützt und auch das nächste Fahrzeug noch schützen kann.

Achte beim GPS-Tracker Kauf also auf Genauigkeit und neueste Technik.

 

Fehler Nr. 3 beim Auto GPS Tracker Kauf: schnelle Auffindbarkeit

Viele Autobesitzer glauben, dass Autodiebe dumm sind und einfach in ein Auto einsteigen, dies kurzschließen und losfahren. Das ist aber nicht so. Zum einen entfällt bei vielen Fahrzeugdiebstählen mittlerweile sogar das Kurzschließen, weil bei einem Großteil der gestohlenen Fahrzeuge der Diebstahl unter Einsatz von Reichweitenverlängerern für Keyless-Go-Systeme vollzogen wird. Autodiebe simulieren einen Fahrzeugschlüssel und starten das Fahrzeug häufig über einen Startknopf – ohne Kurzschließen von Kabeln. Aber noch entscheidender: Diebe schauen im Fahrzeuginnern auch häufig auf Geräte im Zigarettenanzünder, an der Windschutzscheibe oder Handschuhfach. Und genau dort positionieren machen Autobesitzer häufig einfache GPS Tracker:

  • Windschutzscheibe (wegen des besseren Empfangs)
  • Zigarettenanzünder (damit dauerhaft Strom da ist, weil der Akku zu schwach ist)
  • Handschuhfach – als scheinbar gutes Versteck

Autodiebe agieren zwar häufig unter Zeitdruck und wollen möglichst schnell das Fahrzeug vom legalen Aufenthaltsort entfernen, aber die paar Sekunden, um im Fahrzeuginnenraum nach GPS-Trackern zu schauen, haben sie dann doch noch. Für den Blick an die Windschutzscheibe, auf das Armaturenbrett und in das Handschuhfach ist allemal Zeit.

GPS Tracker sollten auf den ersten Blick unsichtbar für Autodiebe sein, weswegen sich die folgenden Orte für den Auto GPS Tracker eignen:

  • Verbau bei den hinteren Fahrzeugleuchten – hinter der Kofferraumabdeckung
  • Verbau im Motorraum
  • Verbau hinter dem Armaturenbrett
  • Andocken an den Fahrzeugunterboden

Grundsätzlich haben GPS Tracker im Fahrzeuginnern einen schlechteren Empfang als außen am Fahrzeug. Deswegen montieren viele Besitzer einen GPS Tracker direkt an der Windschutzscheibe, was der Autodieb allerdings sofort bemerkt und daher schon an Sinnlosigkeit grenzt.

Moderne Fahrzeugtracker sind für ein Andocken am Fahrzeugunterboden konstruiert und nutzen die Strahlenreflektion vom Untergrund, um Signale zu empfangen. Damit können deutlich bessere Ergebnisse hinsichtlich Ortungsgenauigkeit erzielt werden als bei Einbau im Auto.

Auswertungen von Überwachungsvideos bei Fahrzeugdiebstählen haben ergeben, dass Diebe zwar den Innenraum des Fahrzeugs absuchen, manchmal sogar die Motorhaube öffnen, bevor sie mit dem gestohlenen Fahrzeug wegfahren, aber kein einziger Dieb hat sich unter das Fahrzeug gelegt und die Unterseite auf mögliche GPS Tracker abgesucht. An der Fahrzeugunterseite lässt sich ein moderner GPS Tracker jedoch trefflich verstecken und dauerhaft befestigen. Die Anbringung sollte mit dem Gerät möglichst einfach sein, damit auch Laien das bewerkstelligen können. Moderne Supermagneten sind bei professionellen Geräten direkt dabei.

Achte darauf, dass der Auto GPS Tracker nicht zu schnell gefunden werden kann – eine Anbringung an der Fahrzeugunterseite gilt als optimal.

 

Fehler Nr. 4 beim Auto GPS Tracker Kauf: hohe Folgekosten

Damit Auto GPS Tracker funktionieren, benötigen sie eine SIM-Karte. Hier werden die viertmeisten Fehler gemacht:

  • SIM Karte erzeugt hohe monatliche Folgekosten für den Datenverkehr
  • SIM Karte funktioniert im Ausland nicht oder erzeugt dort immens hohe Kosten

Viele Auto GPS Tracking System Verkäufer lassen den Käufer nach dem Kauf alleine oder bieten nur SIM Karten an, die hohe Folgekosten für den monatlichen Datenverkehr erzeugen. Das ist heutzutage unnötig. Noch schlimmer sind SIM-Karten, die im Ausland gar nicht funktionieren oder dort noch höhere Kosten erzeugen. Mittlerweile wird ein beträchtlicher Teil der gestohlenen Fahrzeuge ins Ausland verschoben. Wohl dem, der eine SIM-Karte im GPS Tracker hat, die dann immer noch genau den Standort des Fahrzeugs vermeldet und dabei keine hohen Folgekosten erzeugt. Mancher Laie setzt aber eine SIM-Karte ein, die kein Datenroaming im Ausland ermöglicht. Überfährt der Täter eine Grenze, hört die Ortung auf. Das ist suboptimal. Genauso suboptimal sind SIM-Karten, die monatlich hohe Folgekosten erzeugen. Vernünftigerweise sollte man sich ein Auto GPS Tracker System zulegen, wo man den Tracker im Set mit einer SIM-Karte kauft, bei der erstmal keine Folgekosten auftreten. Bei gut zusammengestellten Sets hat man z.B. mit der Anschaffung für ein Jahr erstmal Ruhe und keine Folgekosten. Zudem funktionieren die SIM-Karten dort auch im Ausland problemlos.

Achte darauf, dass die SIM-Karte keine hohen Folgekosten verursacht und auch im Ausland funktioniert.

Sim Karte GPS Tracker
Spezielle SIM-Karten für GPS Tracker können für keine oder niedrige Folgekosten sorgen – andere für Kopfschmerzen

 

Fehler Nr. 5 beim Auto GPS Tracker Kauf: schwierige Inbetriebnahme

Optimalerweise ist ein GPS Tracker für das Auto schnell und einfach zu installieren. Bei manchen Anbietern erhält man jedoch nur ein Gerät aus asiatischer Billigproduktion ohne verständliche Anleitung. Nicht jeder User hat jedoch eine Telekommunikationsstudium hinter sich und tut sich dann in der Folge schwer, noch nötige Programmierungen vorzunehmen.

So müssen manche GPS-Tracker erst noch mit SMS-Befehlen richtig eingestellt werden oder es sind gar APN-Einstellungen vorzunehmen, damit das System überhaupt richtig funktioniert.

In der Praxis führt dies dazu, dass manche Autobesitzer, die eigentlich ihr Auto mit einem Auto GPS Tracker schützen wollen, ein bestelltes System schnell wieder in die Ecke legen und doch nicht einbauen, weil die Inbetriebnahme zu schwierig erscheint – oder gar das Gerät zurückschicken.

Hier sollte man gleich richtig kaufen: Ein modernes GPS Tracker Set mit passender SIM-Karte, wo Voreinstellungen bereits vorgenommen worden sind und verbliebene Programmierung einfach möglich ist und auch gut dokumentiert ist. Überdies haben moderne Auto GPS Tracker eine Zugriffsmöglichkeit über bequeme Programme und Apps – wie z.B. der Swisstrack Pro GPS Tracker. Dieser ist mit einer SIM-Karte incl. Datenflat (1 Jahr unbegrenzte Daten) zu kombinieren.

Achte darauf, dass Gerät und SIM-Karte harmonieren und deutsche Dokumentation beiliegt.

 

Vermeidet man die fünf oben genannten Fehler beim Auto GPS Tracker Kauf und dessen Inbetriebnahme, ist ein solches System ein wirksamer Diebstahlschutz, der einem lange Freude macht.

 

Diebstahlsicherung Auto Testsieger

Unter den verschiedenen Diebstahlsicherungen für ein Auto haben sich GPS Tracker basierte Systeme durchgesetzt, da:

  • Lenkradkrallen häufig in 30-60 Sekunden von Dieben geknackt werden
  • Bloße signalgebende Alarmanlagen durch Anbohren der Batterie oder Trennen der Stromversorgung außer Kraft gesetzt werden und mancherorts gar nicht mehr auf Autoalarmanlagen, die hupen, geachtet wird, weil die Fehlalarmquote zu hoch ist
  • Serienmäßige Alarmanlagen bei keyless-go-Systemen durch Vortäuschen eines Schlüssels überlistet werden (Reichweitenverlängerung)

Ist das Fahrzeug jedoch mit einem Auto GPS Tracker Modul neuester Bauart ausgestattet, wird nicht nur der Fahrzeugbesitzer sofort bei Diebstahlsversuch informiert (z.B. per SMS), sondern der Besitzer kann auch mittels einer Tracking-Softwarelösung die Position des Fahrzeugs und dessen Route bestimmen und nachverfolgen. Das macht im Regelfall für Polizei und Besitzer das Auffinden des Autos und auch der Täter leicht.

Bei den Auto GPS Trackern gibt es jedoch zahlreiche verschiedene Systeme am Markt. Hier muss man aufpassen, was man kauft, um nicht enttäuscht zu werden.

Testsieger GPS Tracker

Bei einer Gegenüberstellung verschiedener Auto GPS Tracker im Test ging der Swisstrack Pro GPS Tracker als Testsieger hervor.

Hier im Video sieht man die TOP 3 der Auto GPS Tracker:

 

 

Entscheidend für den Testsieg unter den Auto GPS Trackern ist beim Testsieger Swisstrack Pro:

  • Akkuladung hält bis zu 3-4 Monate – ohne nachzuladen
  • Mit Signal-Reflexion-Technologie werden Signale vom Boden verstärkt aufgenommen
  • Leichte Befestigung am Unterboden möglich
  • Über APP Ortung und Verfolgung möglich
  • Geo-Zaun-Funktion (geofence) – Alarmierung bei Verlassen vorgegebenen Umfelds
  • Genaue Standortbestimmung
  • Integrierter Super-Magnet
  • Verarbeitung und Wetterfestigkeit

Testergebnis unseres Tests:

  1. PLATZ 1: Swisstrack Pro GPS Tracker
  2. PLATZ 2: Swisstrack GPS Tracker
  3. PLATZ 3: GPS Tracker Mini
Swisstrack Pro
Swisstrack Pro: So sehen Testsieger aus.

 

Diebstahlschutz Auto Lenkrad Test

Wer sein Auto vor Diebstahl schützen will, greift manchmal auch zu Blockiersystemen für das Lenkrad, die häufig Lenkradkralle genannt werden. Doch was taugen solche Lenkradkrallen als Diebstahlschutz. Was ergab ein Test solcher vermeintlichen Diebstahlschutz-Systeme?

Die Zeitschrift AUTO BILD testete im Jahr 2018 verschiedene Lenkradkrallen. Allerdings war das Ergebnis eher enttäuschend: Einige Lenkradkrallen hielten einem Aufbruchversuch keine 60 Sekunden stand, andere waren in unter 2 Minuten geknackt. Das ist nicht das, was sich ein Autobesitzer unter „sicher“ vorstellt. Nahezu alle Lenkradkrallen lassen sich in kürzester Zeit zudem mit einer Flex durchtrennen, womit das Fahrzeug wieder lenkbar ist. Lenkradkrallen verhindern zudem nicht den Abtransport des Fahrzeugs auf einem Hänger oder Abschleppwagen.

Manche Lenkradkrallen gehen schon mit dem Schraubenzieher auf

Manche Lenkradkrallen können Diebe mit dem Schraubenzieher und einfachem Werkzeug öffnen, bei anderen benötigt man Spezialwerkzeug, was professionelle Autodiebe aber dabeihaben. Lenkradkrallen mit Zahlenschloss können von Profis leicht geknackt werden. Bei Lenkradkrallen mit eingebauter Navisicherung sieht der Dieb sofort das Vorhandensein eines hochwertigen Navis und entfernt Kralle und das Navigationsgerät. Hier dürfte ein versteckter GPS Tracker die deutlich bessere Wahl sein.

Lenkradkrallen mit Alarmsystem

Auch Lenkradkrallen mit Alarmsystem sind kein zusätzlicher Schutz. Diebe erkennen das sofort und decken mit einem Kissen den Alarmgeber ab, während die Kralle geknackt wird. Im Test gelang dies bei vielen Geräten in maximal 2 Minuten, häufig in unter einer Minute.

Schwere Montage – seltener Einsatz

Je schwerer die Lenkradkralle montierbar ist, desto seltener wird sie im Zweifelsfall auch eingesetzt, weil dem Besitzer der Aufwand zu hoch ist und er sich die Finger nicht schmutzig machen will. Sinnbehaftet ist eine Autodiebstahlsicherung nur dann, wenn sie dauerhaft wirkt und nicht nur manchmal.

Lenkradkralle schützt nicht vor Diebstahl anderer Gegenstände im Fahrzeug

Eine Lenkradkralle schütze allein auch nicht vor dem Diebstahl anderer Gegenstände im Fahrzeug: Mittlerweile werden auch Airbagsysteme am Zweitmarkt gehandelt, sodass manche Diebe in ein Auto einbrechen und Beifahrer-Airbag und Seiten-Airbags stehlen. Dafür schützt die Lenkradkralle am Lenkrad nun auch nicht. Und gibt zumeist noch nicht einmal einen Alarm.

Lenkradkralle schreckt allenfalls Amateure ab

Eine Lenkradkralle als Diebstahlschutz schreckt im realen Leben allenfalls Amateure vom Autodiebstahl ab: Drogenabhängige, die auf der Suche nach den nächsten 50 Euro für eine Portion Drogen auf der Suche nach schnell verwertbaren Gegenständen sind oder Halbstarke, die nach Alkoholgenuss übermütig geworden sind.

Die weitaus meisten hochwertigen Fahrzeuge werden jedoch von Profis und nicht von Amateuren gestohlen. Profis, die das berufsmäßig und jeden Tag machen. Und diese Profis wissen, wie man Lenkradkrallen schnell und effektiv beseitigt und kennen die unterschiedlichen Typen.

 

Lenkradkrallen mit Zahlenschloss – Sicherheit?

Einige Lenkradkrallen weisen statt eines Schlüsselschlosses ein Zahlenschloss auf – mit zumeist 3-5 einzustellenden Zahlen. Der Vorteil solcher Lenkradkrallen mit Zahlenschlössern ist, dass man keinen Schlüssel benötigt, um die Kralle zu entfernen, sondern dies durch bloßes Einstellen der richtigen Zahlenkombination möglich ist.

Diebe können Zahlenschlösser leicht öffnen

Viele kennen vielleicht noch aus der Schulzeit den einen Jungen, der die Zahlenschlösser von Fahrrädern leicht öffnen konnte. Wer ein gutes Gehör und Gespür in den Fingern hat, kann auch heute noch viele Zahlenschlösser schnell und Rädchen für Rädchen öffnen – ohne, dass er vorher die Kombination hat. Manche Besitzer stellen auch ihren Geburtstag als Kombination ein, was ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellt. Mancher Dieb installiert auch in Fahrzeugnähe eine versteckte winzige Kamera, die beim Öffnen durch den Besitzer den eingestellten Code abfilmt. Oder ein Beifahrer merkt sich den Zahlencode und gibt ihn unerlaubt weiter. Alles schon dagewesen. Absolute Sicherheit verspricht eine Lenkradkralle mit Zahlenschloss also nicht.

Je länger eine Lenkradkralle auf dem Markt ist…

Je länger eine Lenkradkralle auf dem Markt ist, desto mehr Diebe wissen, wie man diese in möglichst kurzer Zeit knackt. Die meisten Lenkradkrallen am Markt sind innerhalb von 30 Sekunden für einen Schlüsseldienst zu öffnen – damit auch für einen Autodieb. Im Internet existieren dazu schon Tutorials, die natürlich auch Autodiebe lesen oder gar als Video anschauen.

Diebe sägen Lenkrad kaputt – umgehen die Lenkradkralle

Was viele Autobesitzer nicht bedenken, ist die Tatsache, das manche Diebe gar nicht die Lenkradkralle beschädigen oder durchsägen, sondern schlichtweg ein paar Centimeter aus dem Lenkrad heraussägen. Das geschieht meist in 15-30 Sekunden, dann kann die Kralle häufig über das „Loch“ im Lenkradring entfernt werden, wie bei Tests durch ehemalige Autodiebe ermittelt wurde. Die Autodiebe haben dann zwar das Lenkrad beschädigt, was aber Ersatzteil entweder aus einem anderen Auto gestohlen wird oder einfach nachbestellt wird. Bei einem gestohlenen Auto im fünf- oder gar sechsstelligen Wertbereich fällt das nicht mehr ins Gewicht.

 

Lenkradkralle mit Navi Sicherung

Unter einer Lenkradkralle mit einer Navi-Sicherung ist eine Kralle zu verstehen, die meist aus Eisen oder Stahl besteht und am Lenkrad so befestigt, dass einerseits der komplette Lenkvorgang blockiert wird, andererseits ein Teil der Kralle (meist mit einer Platte) vor dem fest eingebauten Navigationsgerät oder Radio des Autos liegt, damit dieses nicht geklaut wird, bzw. werden soll.

Überdies sind solche Lenkradkrallen-Systeme mitzusätzlicher Metallplatte zum Navischutz so schwer und globig, dass sie in der Praxis oft nicht regelmäßig eingesetzt werden, weil das Handling so umständlich oder schwer ist.  Solche Krallen wirken oft wie ein Signalgeber „Hier ist was zu holen“. Die eigentliche Intention „Hier kannst Du nichts klauen“ ist längst von der Praxi überholt. Diebe knacken das Schloss innerhalb von maximal 2 Minuten. Ggf. müssen sie dazu noch bei integrierter Alarmanlage den Alarmgeber durch ein Kissen oder Bauschaum abdecken. Für geübte Diebe die leichteste Übung. Noch einfacher wird es natürlich, wenn die Diebe in die Wohnung einbrechen und dort gleich den Schlüssel für das Auto und die Lenkradkralle stehlen. Dann heißt es oft nur noch: „Und weg ist das Auto“. Ob die Diebe dann die aufgeschlossene Lenkradkralle gleich mitstehlen oder neben das Auto legen – als Erinnerung – ist dann nur noch zweitrangig.

 

Diebstahlschutz durch Auto Zündunterbrecher

Manche Hersteller bieten serienmäßig oder gegen Aufpreis Auto-Alarmanlagen an, die bei Alarmierung auch die Zündung unterbrechen. Ein Laie kann dann mit dem Auto nicht mehr wegfahren. Das ist nützlich, wenn man verhindern möchte, dass der eigene Sohn mit dem Auto gegen den Willen der Eltern wegfahren wird.

Allerdings hilft es nur wenig, wenn professionelle Autodiebe am Werk sind. Die meisten professionellen Diebe versuchen bei hochwertigen Autos das keyless-go-System des Fahrzeugs zu überlisten. Dazu werden Scanner und Reichweitenverlängerer eingesetzt. Elektronische Geräte, die kein Vermögen kosten und dem Fahrzeug simulieren, dass der rechtmäßige Eigentümer sich dem Fahrzeug nähert. In der Folge geht dann das Auto auf, die Alarmanlage wird deaktiviert, ebenso eine mögliche Zündunterbrechung und der Motor kann gestartet werden. Die Polizei schätzt, dass so mehr als 50% aller Diebstähle von höherwertigen Fahrzeugen abgewickelt werden.

Aber auch in den Fällen, in denen kein keyless-go-System vorliegt oder dieses nicht überlistet werden kann, ist ein Überlisten der Alarmanlage oder Zündunterbrechung für Diebe relativ einfach. Alle moderneren Autos haben eine sogenannte OBD-Schnittstelle. Diese Schnittstelle ist eigentlich dazu konzipiert, dass eine Werkstätte dort ein Diagnosetool anstecken kann und mögliche Fehlerquellen im Fahrzeug schnell findet. Fehlercodes in der Fahrzeugelektronik oder Motordiagnostik können hier schnell ausgelesen werden. Mittlerweile gibt es aber am Markt Stecker für diese On-Board-Diagnose-Schnittstelle, die unter 20 Euro kosten und es ermöglichen, dass auch Diebe auf diese Schnittstelle zugreifen. Damit können sie – Anschluss eines kleinen Notebooks vorausgesetzt – das Fahrzeug starten, Zündunterbrechungen umgehen und Alarmanlagen ausschalten. Die Steckdose für dieses OBD-System liegt zumeist in der Nähe der Lenkradsäule. Für Diebe ist das außerordentlich praktisch: Sind sie einmal im Wagen, haben sie in Sekunden ein kleines Notebook an die OBD-Steckdose angeschlossen und alle Funktionen aufgerufen, die sie möchten. Diebe wissen auch genau, wo bei jedem Fahrzeug diese Schnittstelle sitzt. Sie ist auch nicht sonderlich versteckt, damit man in der Werkstatt schnell an sie herankommt. Jegliche Auto Zündunterbrechung wird so zum Witz für Diebe. Ein, zwei Tasten auf dem Notebook gedrückt und los geht die Fahrt. Besonders clevere Autodiebe haben sich dafür schon ein sogenanntes Makro geschrieben, eine Abfolge von Befehlen für die Bordelektronik, die nacheinander abgearbeitet werden:

1.Alarmanlage aus

2.Zündunterbrechung überbrücken

3.Motor starten

 

Batterie abklemmen – Diebstahlschutz? Diebstahlsicherung?

So manch Autobesitzer meint, dass seine Autoalarmanlage oder zusätzliche Sicherheitsfeatures im Auto, die seitens des Herstellers verbaut wurden, ihn zuverlässig vor einem Autodiebstahl schützen. Das ist leider nicht der Fall. Auch Autodiebe sind nicht dumm. Professionelle Autodiebe sind keine kleinen Jungs, die Anfängerfehler machen und sich wundern, warum ein Auto hupt, wenn sie einbrechen. Professionelle Autodiebe gehen ganz gezielt vor.

Batterie abklemmen – vor dem Diebstahl

Da bei der weit überwiegenden Anzahl der hochwertigen Fahrzeuge eine Autoalarmanlage verbaut ist, die von der Fahrzeughauptbatterie gespeist wird, klemmen Diebe diese Batterie vor einem Einbruch/Aufbruch oder Abschleppen des Fahrzeugs ab. Dies geschieht, indem die Motorhaube geöffnet wird oder aber wichtige Kabel durchtrennt werden. Dies gelingt meist, auch ohne in den Fahrzeuginnenraum zu gelangen, indem man schlichtweg mit einem Schraubenzieher den Schließmechanismus der Motorraumklappe überlistet.

autobatterie-abklemmen
Wird die Autobatterie abgeklemmt oder angebohrt, funktioniert die serienmäßige Alarmanlage meist nicht mehr.

Batterie anbohren

Ist das Abklemmen der Batterie nicht so einfach, bohren Autodiebe-Profis die Fahrzeugbatterie an. Wenn es sein muss, auch durch das Blech, was darüber oder daneben liegt. Profis wissen genau, wo beim zu stehlenden Fahrzeugtyp die Batterie sitzt und bohren ein kleines, aber ausreichend großes Loch in die Batterie. Dadurch läuft die Batteriesäure aus der Batterie und die Batterie gibt keinen Strom mehr ab. Ein ebenso einfaches wie zuverlässiges System. Anschließend kann das Fahrzeug bewegt werden (z.B. auf einem Anhänger), ohne dass eine Alarmanlage oder andere Systeme, die werkseitig verbaut wurden, anschlagen. Hier hilft nur ein externes Alarmsystem mit externer Stromquelle, welches dann immer noch funktioniert, z.B. der Swisstrack Pro GPS Tracker.

 

Auto Diebstahlschutz App

Bei der Autodiebstahlschutz-App muss man zwei verschiedene Systeme unterscheiden:

  1. Systeme, die einfach auf die OBD-Steckdose gesteckt werden
  2. Systeme, in denen ein Handy im Auto hinterlassen werden muss
  3. Professionelle Auto GPS Tracker, die versteckt mitgeführt werden

Sein Auto zu tracken und immer zu wissen, wo es sich gerade aufhält, macht durchaus Sinn. Nicht nur zur Überprüfung, wo sich der Außendienstler gerade befindet, sondern auch, um festzustellen, wann ein Dieb mit dem Auto verschwindet und wohin.

Allerdings sind nicht alle Systeme am Markt auch gleichermaßen geeignet, Diebstahl zu verhindern oder aufzuklären. Wir beleuchten hier einmal die verschiedenen Systeme:

A: Stecksysteme für die OBD-Steckdose als Alarmanlage über App

Hier soll eine kleiner Stecke auf die On-Board-Diagnose-Steckdose des Fahrzeugs gesteckt werden, der dann ggf. Signale an ein Smartphone sendet, wenn sich das Fahrzeug bewegt. Auch die Ortung des Fahrzeugs ist dann möglich. Der gute Ansatz: Über die OBD-Steckdose erfolgt eine dauerhafte Stromversorgung des Tools. Leider ist das Tool in der Praxis nicht ganz so tauglich, was zwei verschiedene Gründe hat:

Der Einbau im Inneren des Fahrzeugs schirmt einen Großteil der Strahlung ab, sodass teilweise keine Ortung oder nur eine ungenaue erfolgen kann.

Der wesentliche Grund der mangelnden Praxistauglichkeit ist, dass viele professionelle Autodiebe sofort nach der OBD Schnittstelle sehen, wenn sie das Auto betreten und dann das Gerät vorsichtig entfernen und mit dem Auto wegfahren. Möglichweise mag noch Alarm ausgelöst werden, wenn man das Gerät entfernt, aber bis jemand nach dem rechten sieht, ist das Fahrzeug schon über alle Berge und kann dann nicht mehr geortet werden.

B: Systeme, in denen man ein Smartphone im Auto lassen soll – App kontrolliert

Es gibt auch Systeme, die über eine App funktionieren, die verlangen, dass man ein Smartphone im Auto lassen soll und sobald sich das Auto dann beweg oder das Smartphone wird Alarm ausgelöst – z.B. auf einer Smartwatch des Eigentümers oder das Handy gibt ein Signal von sich.

Ein vernünftiger Ansatz, der aber nur dann funktioniert, wenn der Besitzer in der Nähe des Autos ist und schnell zur Stelle sein kann.

Pferdefuß: Irgendwann ist der Smartphone-Akku leer: Bei vielen Handys nach spätestens einem Tag.

Größtes KO-Kriterium ist aber: Entdeckt der Dieb das Smartphone, entfernt er die SIM-Karte und hat zu dem gestohlenen Auto noch ein Handy gestohlen. Alternativ schmeißt der Dieb das Handy einfach aus dem Fenster.  Solche Systeme sind also nur bedingt zur Sicherung eines Kfz geeignet. Die mangelnde Akkulaufzeit von oftmals nur 1 Tag überstehen ja noch nicht einmal ein Wochenende, an dem das Auto vor dem Haus steht. In der Praxis: Eindeutig zu wenig. Da kann die App noch so schön programmiert sein.

C: Professionelle Auto GPS Tracker mit Bedien-App

Professionelle Auto GPS Tracker sind auch über entsprechende Computerprogramme oder Apps zu bedienen und weisen dabei zahlreiche Zusatzfunktionen auf. Wenn der Auto GPS Tracker versteckt im oder noch besser am Auto angebracht ist und nicht sofort vom Dieb entdeckt wird, wohl die vielversprechendste Lösung. Die dazugehörigen Apps ermöglichen dem Autobesitzer:

  • Alarmierung, wenn das Fahrzeug bewegt wird
  • Geofence-Alarmierung, sobald das Fahrzeug einen festgelegten Radius überschreitet
  • Genaue Lokalisierung des Fahrzeugs
  • Routenaufzeichnung des Fahrzeugs: woher fährt das Fahrzeug
  • Bewegungsalarm
  • Geräuschalarm: Ab bestimmtem Geräuschpegel wird Alarm ausgelöst
  • Babyphone-Funktion (Hineinhören in Umgebung)

Solche Apps in Kombination mit einem leistungsfähigen GPS Tracker für das Auto sind nach heutigem Standard ideal zur Überwachung des Kfz. Eine moderne Alarmanlage, die weit mehr kann als herkömmliche Alarmanlagen.

Das große Plus solcher externen Auto GPS Tracker mit App-Bedienung:

  • Externe Stromversorgung: Auch wenn Hauptbatterie abgeklemmt wird, funktioniert das Gerät
  • Lange Akku-Laufzeit: Nicht wie ein Smartphone nach 1-2 Tagen leer, sondern Akkulaufzeit bis 3-4 Monate
  • Versteckte Anbringung am Fahrzeugunterboden möglich (vor Wasser und Blicken geschützt)
  • Moderne Geräte ermöglichen Ortung auf den Meter genau (z.B. Swisstrack Pro GPS Tracker)
Gps tracking
Moderne Tracking Apps ermöglichen genaue Standortbestimmung haben zahlreiche Zusatz-Features

 

Nachrüsten eines Auto GPS Trackers als Diebstahlschutz

Die meisten Autos heutzutage haben keinen eingebauten GPS-Tracker. Selbst wenn er eingebaut wäre, ist dieser häufig über das Abklemmen der Batterie oder die OBD-Schnittstelle für einen Dieb leicht zu deaktivieren.

Daher stellt sich die Frage, ob man einen Auto GPS Tracker nachrüsten kann.

Ja, kann man. Man muss allerdings mehrere Systeme unterscheiden: Es gibt GPS-Tracker, die man zweckmäßigerweise an den Zigarettenanzünder oder an das Fahrzeugstromnetz anschließt und andere, die ein geschlossenes System darstellen und einfach irgendwo am Fahrzeug angebracht werden können. Letztere sind natürlich am Fortschrittlichsten. Hier die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Typen:

Nachrüsten mit GPS Tracker für Zigarettenanzünder

Manche GPS-Tracker kann man einfach mit einem Stecker über den Zigarettenanzünder im Auto mit Strom versorgen. Dies geht z.B. beim Standard Swisstrack GPS Tracker. Der Vorteil ist, dass das Gerät dauerhaft mit Strom versorgt wird, wenn das Kabel im Zigarettenanzünder steckt. Der Nachteil ist, dass ein möglicher Dieb dies in der Regel sofort sieht und entfernt. Zweiter Nachteil ist, dass die Signalweitergabe im Fahrzeuginneren nur eingeschränkter möglich ist, als wenn das Gerät außen am Fahrzeug angebracht ist.

Das Gerät ist dann gut geeignet, wenn man nur nachvollziehen möchte, wo ein berechtigter Nutzer gerade ist und dieser nicht auf die Idee kommt, das Gerät zu entfernen. Oder wenn das Gerät an einen Zigarettenanzünder im Fonds angebracht werden kann, den der Dieb nicht gleich bemerkt.

Nachrüsten mit GPS Tracker – incl. Anschluss an das Fahrzeugstromnetz

Wer ein wenig technikaffin ist, dem gelingt der Anschluss eines GPS Autotrackers an das Fahrzeugstromnetz, z.B. im Motorraum oder im Kofferraum (z.B. Nähe der Rückleuchten hinter einer Abdeckung). Hier wird ein Dieb auf den ersten Blick meist nicht hinschauen und dies ggf. nicht schnell genug bemerken. Wer nicht gerade zwei linke Hände hat, bekommt das hin. Vorteil: Das Gerät wird dauerhaft mit Strom versorgt (wenn es richtig angeschlossen ist) und wird nicht sofort vom Dieb entdeckt.  Die Geräte sind sehr klein und können eigentlich gut im Fahrzeug versteckt werden. Die Geräte sind häufig nicht viel größer als eine Streichholzschachtel, z.B. das Swisstrack Gerät.

Nachteil: Da es im Fahrzeuginneren verbaut wird, ist der Strahlenempfang nur eingeschränkt möglich, was manchmal zu Ortungsproblemen führen kann

Nachteil 2: Man muss schon etwas bastlerisches Geschick haben, da es keine Plug & Play-Lösung ist.

GPS Tracker Anschluss Auto
Wer geschickt ist, kann Tracker auch ans Fahrzeug-Stromnetz anschließen.

 

Fazit: Nachrüsten mit autarken Auto GPS Trackern

Wer ein leistungsfähiges autarkes Auto GPS Tracking-System hat, kann damit sehr schnell sein Fahrzeug nachrüsten. Man nimmt den Tracker, führt die SIM-Karte ein und befestigt das Gerät dem starken im Set befindlichen Magneten an der Fahrzeugunterseite. Das dauert selten viel länger als eine Minute. Einfacher kann eine Nachrüstung nicht sein. Es muss dazu kein Kabel verlegt werden und es muss nichts an die Bordelektrik angeschlossen werden. Das Nachrüsten mit solchen autarken Auto GPS Trackern ist die einfachste Methode, um ein hochwertiges Alarm- und Trackingsystem am Auto zu installieren. Vom Smartphone aus können noch ein paar Einstellungen erledigt werden und fertig. Ein solches leistungsfähiges Auto GPS Tracking Tool ist z.B. der Swisstrack Pro GPS Tracker. Ein kleiner schwarzer Kasten, den man einfach an der Unterseite des Autos befestigt. Einfacher kann Nachrüsten nicht sein.

Dafür muss man weder Kfz-Mechaniker noch Mechatroniker sein oder Elektrotechnik studiert haben. Man muss nur wissen, wo die Unterseite des Autos ist und das Gerät mit einer Hand dort positionieren. Fertig.

Swisstrack Pro als Diebstahlsschutz für Keyless Go Autos
Swisstrack Pro als Diebstahlsschutz für Autos wird einfach unter das Fahrzeug geklickt. Dauerhaft fest durch Supermagnet und Wetterschutz

Fazit in Sachen Diebstahlschutz bei Autos

Man wird vermutlich nie so ganz verhindern können, dass Autos gestohlen werden oder Menschen den Versuch unternehmen, dies zu tun, aber mit funktionstüchtigen Auto GPS Trackern kann man Dieben die Arbeit deutlich schwerer machen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man den GPS Tracker so anbringt, dass Diebe ihn nicht so schnell bemerken. Dies kann hinter dem Armaturenbrett oder Radio ebenso sein wie durch Magnet-Andocken an der Unterseite des Fahrzeugs. Überall da, wo der Dieb nicht als erstes nachschaut.

Moderne GPS-Tracker werden von einer App oder einem Programm begleitet, welches eine Premium-Alarmzentrale bietet: Man wird sofort informiert, wenn sich das Fahrzeug bewegt oder auch nur wackelt und man bekommt stets den aktuellen Aufenthaltsort des Autos angezeigt. Hilfreich für Polizei, die Versicherung und einen selbst. Hätten alle Menschen so einen Auto GPS Tracker am Fahrzeug würde es viel weniger Diebstähle geben und die Aufklärungsquote wäre viel höher. Ganze Polizeieinheiten, die sich um die Aufklärung solcher Diebstähle kümmern oder es wenigstens versuchen, wären arbeitslos. Aktuell wird noch nicht einmal jeder fünfte Autodiebstahl in Deutschland aufgeklärt. Wer einen GPS Tracker im Auto hat, erhöht die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass das gestohlene Auto nicht weit kommt. Die Investition dafür ist überschaubar und deutlich niedriger als der Schaden durch ein gestohlenes Auto, der ja häufig über die Selbstbeteiligung bei der Versicherung hinausgeht.

Lenkradkrallen sehen zwar martialisch aus und verheißen durch Gewicht und Signalfarbe eine scheinbare Sicherheit. Tests haben aber leider ergeben, dass diese von Profis zumeist am Schloss geknackt werden können, was häufig unter einer Minute, maximal in 2 Minuten erledigt wird. Wem das nicht gelingt, der sägt mit einer haushaltsüblichen Eisensäge ein Stück aus dem Lenkrad und entfernt so die Lenkradkralle. Da nützt es auch nichts, wenn die Kralle selbst aus mehrfach gehärtetem Stahl oder Titan ist. Das Lenkrad, von dem ein Teilstück durch Sägen entfernt wird, ist nicht aus Titan oder Stahl. Es ist kinderleicht zu durchsägen. Wenn ein Dieb für die Preis eines neuen Lenkrads ein neues Auto im fünfstelligen Wert bekommt, ist das immer noch ein gutes Geschäft, – zumal er sich das Lenkrad aus dem nächsten Auto einfach dazu stiehlt.

Serienmäßige Alarmanlagen oder Zündunterbrechungen schalten Diebe oft in Sekunden durch Batterieabklemmen oder über die OBD-Schnittstelle ab, was auch nur begrenzten bis gar keinen Schutz bietet.

Die Lösung für viele Fahrzeugbesitzer in Sachen Diebstahlschutz beim Auto sind und bleiben Auto GPS Tracker, wie z.B. der Testsieger Swisstrack Pro.

Swisstrack Pro
Swisstrack Pro – für viele die ideale Auto-Diebstahlsicherung. Ein GPS Tracker mit zahlreichen Features
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