Die 5 besten Keyless GO Schutz Taschen/Dosen im Test

Wie war unsere Vorgehensweise? Wir haben uns den Aufwand gemacht und über 5 Keyless GO Schutzhüllen, die als Diebstahlschutz für Autos und LKW in Frage kommen, getestet. Dabei mussten wir feststellen, dass weniger als eine Hand voll unseren Anforderungen in Form von Signal Blockierung, Handlichkeit, Design, Auslese Schutz und Preis/Leistung entsprachen.

Vorab die TOP 3 Keyless GO Schutz Produkte im Überblick

Platz 1: Swisskeys© Aluminiumdose

Premium Keyless GO Schutzdose aus anodisierten Aluminium. CNC gefrässte Rundungen für angenehmen Tragekomfort auch in Hosentaschen. Einhändiges Öffnen und Schliessen.
Design: Schwarzer Body mit roter Kappe. Sehr starker Magnetverschluss. Passend für 98% aller Autoschlüssel. 3mm Wandstärke. 100% Keyless GO Schutz!

 

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Platz 2: Anykeys Keyless GO Etui

 

Schlüsseltasche besteht aus hochwertigem PU-Leder. Die innere Schicht besteht aus doppeltem RF-Abschirmtuch inkl. Knitterschutz. D.h. auch noch Langzeitnutzung ist die Signal Blockierung vollständig gegeben. Das Etui bietet eine stärkere und haltbarere Abschirmung als jede andere Schutztasche. An der Außenseite des Etuis befindet sich ein Haken, an den Schlüsselbund gehängt werden kann. Größe(11.5×7.2 cm). Perfekt für jede Hosentasche und kann mitgenommen werden. Für jeden Keyless GO Funk Autschlüssel geeignet. 100% Signal Blockierung.

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Platz 3: Bigpocket Keyless GO Schutzhülle

 

Höchste Sicherheit in Verbindung mit einem zeitlosen edlen Design, macht diese Tasche zu einem absoluten Must-have. Sie bietet genügend Platz für alle gängigen Autoschlüssel, Hausschlüssel und Smartphones in Einem! Die Bigpocket ist mit zwei Lagen starkem Sicherheitsgewebe ausgestattet. Sie bietet daher den besten Schutz vor ungewolltem Auslesen. Blockiert Anrufe, GPS, SMS, Wi-Fi, 2G, 3G, 4G, 5G, NFC, Bluetooth und alle RFID Signale. Die beste Wahl um sein Smartphone ebenfalls vor dem Auslesen oder Abhören zu schützen. Einfach in die Hülle einsetzen verschliessen und das Handy befindet sich in einem faradayschen Käfig. Ideal auch als Strahlenschutz für einen erholsamen Schlaf ohne Strahlung!

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RFID Schutz im Test

 

Da Autodiebe mittlerweile auch die modernsten Fahrzeuge mit schlüssellosen oder keyless-go-Systemen leicht knacken und Autos stehlen, vertrauen immer mehr Personen auf den Eigenschutz der Autoschlüssel mit sogenannten RFID Schutzdosen und Hüllen, auch Keyless GO Schutz genannt. Damit einem ein Autodiebstahl nicht selbst widerfährt, macht es deutlich Sinn im Vorfeld vorzubeigen. Die Reichweitenverlängerer der Diebe sind in paar Sekunden eingesetzt, das Fahrzeug geöffnet und gestartet – und schon ist der Autodieb in weiter Ferne.
Doch welche sind die besten RIFD Schutz Produkte und wo liegen die Unterschiede? Worauf sollte man beim Keyless-Go Schutz achten? Wir haben einmal drei Schutzhüllen bzw. Schutzdosen verglichen und sind dabei auf die folgenden Kriterien geachtet:

 

Nach diesen Kriterien haben wir getestet:

  1. Durchlässigkeit von Funk Signalen
  2. Blockierung unterschiedlicher Signale
  3. Aluminiumdose vs. RFID-Schutz Gewebe
  4. einfache Bedienung und Nutzbarkeit im Alltag
  5. Design und Haptik
  6. Für welche Automarken geeignet
  7. Einschränkungen in der Schutz Funktion
  8. Sonderfunktionen wie: weitere Schlüssel aufbewahren, Smartphone Strahlen Schutz, etc.
  9. Verarbeitung und Wetter Festigkeit
  10. Langlebigkeit

 

All diese Punkte sind wichtig beim Keyless GO Schutz Produkte-Kauf. Was nützt Ihnen ein Blechdose, die unhandlich und womöglich nur unzureichend Schutz bietet? Was nützt Ihnen ein Schutztasche, die jegliche Signal durchlässt? Sie werden lachen aber ca. 80% aller No Name günstig Produkte auf dem Markt sind nur Atrappen und bieten gar keinen Schutz. Geben Sie acht – sonst sind auch nur ein paar EURO bereits rausgeschmissenes Geld!

3 Keyless GO Schutz Produkte stechen hervor

Die folgenden drei Geräte haben wir miteinander verglichen und ausgiebig getestet, sie stechen als Testsieger hervor bzw. die ersten 3 Plätze. Der Vergleich verschiedener RFID Signal Blockierer zeigt Ihnen die Unterschiede auf und macht Ihnen die Kaufentscheidung für oder gegen einen bestimmten Tracker möglicherweise einfacher. Insgesamt wurden 15 Produkte getestet. Die drei hier aufgeführten Tracker schnitten als Beste im Test ab und sollen deshalb hier beleuchtet werden.

Die drei besten Signal Blockier im Testergebnis:

  • Platz 1: Swisskeys
  • Platz 2: Anykeys
  • Platz 3: Bigpocket

Hier nun die einzelnen Test-Kategorien und wie dabei welches Schutzetui abgeschnitten hat:

Testkategorie 1: Durchlässigkeit von Funk-Signalen

Bei der Beurteilung einer Schutztasche für einen Keyless Go Schlüssel ist natürlich die Durchlässigkeit von Funksignalen das wichtigste Test-Kriterium. Was nützt die schönste Keyless GO-Schutztasche, wenn sie ihre eigentliche Funktion, den Schutz vor unberechtigtem Auslesen, gar nicht zu 100% erfüllt. Kaum zu glauben, aber wir haben im Test auch Taschen erlebt, die als preiswerte RFID-Schutztaschen für Keyless Go Schlüsselsysteme auf dem Markt angeboten worden sind, aber überhaupt nicht ausreichend vor dem Auslesen geschützt haben. So konnten wir mit einigen billigen Schutztaschen mit in der Tasche eingepacktem Schlüssel das Auto dennoch starten. Ohne den Schlüssel aus der angeblichen RFID-Schutztasche zu entnehmen. Das ist natürlich ein KO-Kriterium.

Beim Testsieger, der Swisskeys Aluminiumdose für den Keyless Go Schlüssel war dies natürlich nicht möglich. Ist der Schlüssel einmal in der Swisskeys Box für den Keyless Go Schlüssel war ein Auslesen bei verschlossener Box nicht möglich. In keiner Konstellation. Nicht im Auto, nicht am Auto und auch nicht, wenn die Box mit dem Schlüssel direkt auf dem Auslesegerät lag.

Vielfach werden am Markt auch Taschen für Keyless Go Schlüssel aus flexiblem Gewebe angeboten, – diese haben nicht immer völlige Auslesesicherheit gewährt. Einige selbst dann nicht, wenn sie einwandfrei und ordnungsgemäß verschlossen worden sind.

Bei exakter Schließung der Taschen haben die zweit- und drittplatzierten Taschen im Test von Anykeys und Bigpocket auch einen Ausleseschutz gewährleistet. Allerdings muss man in der Praxis beachten, dass man ggf. die Taschen doch nicht ganz bündig schließt, weil z.B. noch zusätzliche Schlüssel in der Tasche sind und dadurch eine Auswölbung auftritt. Dies führt häufig zu nicht dichtem Verschluss der Tasche und damit wieder zur Auslesbarkeit. Dieses Problem tritt bei der stabilen Aluminiumbox von Swisskeys, die mit einem Magnetverschluss ausgestattet ist, nicht auf. Die Swisskeys Box bietet immer 100% Sicherheit vor Auslesen des Autoschlüssels.

Swisskeys Alumiumdose für Keyless Go Schlüssel
Swisskeys Alumiumdose für Keyless Go Schlüssel: Hier ist der Autoschlüssel IMMER sicher – ein Vorteil gegenüber flexiblen Textiltaschen.

Wer also absolut sicher sein will, dass sein Schlüssel absolut sicher vor fremden Ausleseversuchen ist, fährt mit der Swisskeys Aluminiumdose für den Keyless Go Schlüssel am besten. Hier war im Test zu jeder Zeit 100% Ausleseschutz vorhanden.

 

Testkategorie 2: Blockierung unterschiedlicher Signale

Getestet haben wir auch die Blockierung unterschiedlicher Signale, z.B. klassische RFID sowie auch NFC Signale. Testsieger bei den Keyless Go Schutztaschen mussten in der Lage sein, bei beiden Verfahren einen hundertprozentigen Schutz zu gewährleisten. Bei der Aluminiumbox von Swisskeys – dem Testsieger – war dies der Fall: Sowohl RFID als auch NFC Technik hatte keinen Zugriff auf den Schlüssel.

Was ist der Unterschied zwischen RFID und NFC?

RFID ist die Abkürzung für Radio-frequency-identification, auf deutsch “Identifizierung über elektromagnetische Wellen” übersetzt. Mit RFID kann die Kommunikation zwischen einem Lesegerät und einem Tag, welches gelesen wird, dargestellt wird. Aktive Tags haben eine eigene Stromquelle und sind über viele Meter auslesbar, bei passiven Tags muss das Lesegerät näher dran sein, weil das Lesegerät mit einem elektromagnetischem Feld das Tag mit Energie versorgt.

Passive Tags sind z.B. auch im deutschen Personalausweis.

Die NFC-Technik baut auf den RFID-Protokollen auf. Mittels “Near Field Communication” kann man nicht nur Tags lesen, sondern auch Informationen schreiben. Viele neue Smartphones besitzen schon NFC-Technik und können damit z.B. auch RFID-Chips lesen. Mit NFC-Technik können Informationen zwischen zwei Geräten  ausgetauscht werden. Mit NFC-Technik können Daten in beide Richtungen übertragen werden. NFC ist damit eine Untergruppe der RFID-Technik.

Die drei erstplatzierten Keyless Go Schlüsselaufbewahrungssysteme haben alle zuverlässig vor Auslesung mit RFID, bzw. NFC-Technik geschützt. Allerdings besteht bei den Modellen auf Platz 2 und 3 des Tests das Risiko der nicht hundertprozentigen Schließung der Tasche – z.B. durch Auswölbungen, was dann doch ein Auslesen ermöglicht. Der Testsieger auf Platz 1 von Swisskeys schließt durch ein Magnetsystem immer auslesesicher dicht ab und schützt so zuverlässig vor RFID und NFC Technik.

Wer auch verhindern möchte, dass sein Handy geortet wird, der kann dies gut in der drittplatzierten Bigpocket Keyless Go Schutzhülle unterbringen. Allerdings sollte man dann berücksichtigen, dass das Handy dann auch keinen Empfang mehr hat. Wer während eines Meetings sicher sein will, dass sein Handy nicht abgehört wird, kann dies mit dieser Hülle bewerkstelligen. Oder einfach die SIM-Karte entfernen. Die Schutztasche schützt nicht nur vor der Ortung des Handys, sondern auch vor der Benutzung. Die folgenden Dienste gehen in der Schutztasche dann nicht mehr:

  • Anrufe
  • GPS
  • SMS
  • Wi-Fi
  • 2G, 3G, 4G, 5G
  • NFC
  • Bluetooth
  • RFID Signale
rfid-karten-auslesung
RFID-Technik macht das Karten-Auslesen einfach. Allerdings auch das Auslesen von Keyless-Go-Schlüsseln. Mit der richtigen Schutzvorrichtung kann nichts mehr ausgelesen werden.

UWB – Ultra Wide Band Technik

Einige Autohersteller statten ihre Fahrzeuge bereits mit Schlüsseln der berührungslosen UWB-Technik aus. Über diese Ultra Wide Band Technik arbeitende Schlüssel können mit den bisherigen Techniken nicht mit Reichweitenverlängerern “geknackt” werden, wie dies Autodiebe bei RFID- und NFC-Schlüsseln tun. Land Rover und Range Rover setzen diese UWB-Technik in einigen Fahrzeugen ein. Weil die Technik die Entfernung des Autos zum Schlüssel bestimmen kann, haben Diebe keine Chance und ein Schutzetui für den Schlüssel wird bei UWB entbehrlich.

Testkategorie 3: Aluminiumdose vs. RFID-Schutz-Gewebe

Bei den Keyless Go Schutzhüllen für Autoschlüssel unterscheidet man grundsätzlich zwischen unterschiedlichen Ausführungen:

  1. FESTE Aluminiumdosen
  2. Hüllen aus flexiblem Gewebe

Jede dieser Verpackungsformen hat Vor- und Nachteile und man muss verschiedene Produkteigenschaften beachten. Der Vorteil einer festen Hülle mit sicherem Verschluss ist der jederzeitige Schutz vor dem Auslesen. Bei flexiblem Gewebe stellt sich zum einen die Frage der Bruchsicherheit und zum anderen die Frage des ordnungsgemäßen Verschlusses. Wenn man das RFID-Schutz-Gewebe öfters knickt und biegt, was im Praxiseinsatz in der Tasche oder der Hose ja vorkommt, kann es seine Schutzwirkung verlieren. Ohne, dass man das sieht. Einige Taschen haben dafür einen Knickschutz wie das Anykeys Keyless Go Etui, bei anderen wie z.B. der drittplatzierten Tasche von Bigpocket ist ein solcher Knickschutz nicht vorhanden. Das lässt befürchten, das über kurz oder lang das Gewebe gebrochen wird und damit der Schutz nicht mehr uneingeschränkt vorhanden ist.

Flexible Taschen schließen manchmal nicht ganz dicht

Die Keyless-Go-Schutztaschen aus flexiblem Gewebe schließen dann nicht ganz dicht, wenn man z.B. zusätzliche Schlüssel in der Tasche aufbewahrt oder etwas Dickeres, welches dazu führt, dass ein Knubbel im Etui entsteht. Dann bleiben oft seitlich Schlitze am Verschluss offen, die dazu führen könnten und auch führen, dass der enthaltene Schlüssel doch ausgelesen werden kann. Dann hat man mit der Tasche nur eine scheinbare Sicherheit, aber keine tatsächliche.

Bei dem Testsieger von Swisskeys sorgt ein Magnetverschluss für stets dichten Verschluss der Box, sodass Auslesen unmöglich ist.

Schutzbox für Keyless Go Schlüssel von Swisskeys
Schutzbox für Keyless Go Schlüssel von Swisskeys schließt absolut dicht. Immer. Dank Magnetverschluss. Ergonomische abgerundete Ecken sorgen für Tragekomfort

Bei Aluminiumboxen auf abgerundete Ecken achten.

Bei Aluminiumboxen als Keyless-Go-Schlüsselschutz sollte man auf zwei Dinge achten:

a) ausreichende Dicke der Aluminiumschicht

b) abgerundete Ecken

Mit einer Wandstärke von 2 mm sorgt die Swisskeys Schlüsselbox für Keyless Go Schlüssel für absolute Auslesesicherheit und auch Stabilität. Die Box verfügt über abgerundete Ecken, sodass sie bequem auch in der Hosentasche oder Jackentasche getragen werden kann, ohne dort für unangenehme Gefühle oder Beschädigungen zu sorgen. Damit ist sie auch praxistauglich.

Testkategorie 4: Einfache Bedienung und Nutzbarkeit im Alltag

Damit ein Schutzetui für einen Keyless Go Schlüssel im Alltag auch wirklich benutzt wird, muss einfach zu bedienen sein und auch im täglichen Gebrauch zu benutzen sein, ohne dass das Handling umständlich wird oder andere Punkte einen davon abhalten, das Schutzetui auch tatsächlich zu benutzen.  Hier hat der Testsieger, die Swisskeys Aluminiumbox klar überzeugt:

  • Beim Testsieger von Swisskeys kann man mit einer Hand oder sogar einem Finger die Aluminiumdose öffnen und zuverlässig auch wieder schließen. Der Magnetverschluss sorgt für absolut zuverlässigen Verschluss. Gleichzeitig ist die Box nicht viel größer als der Schlüssel selbst und passt aufgrund der abgerundeten Ecken in jede Hosentasche oder Jackentasche. Sowohl die Größe als auch die Geschwindigkeit, mit der die Box zuverlässig geschlossen ist, haben überzeugt.
  • Bei dem Anykeys Schlüsseletui muss man beim Schließen des Etuis über den Klettverschluss genau darauf achten, dass die Lasche gerade und parallel schließt. Wenn der Schlüssel etwas dicker ist oder einen Anhänger hat, ist dies nicht immer auf Anhieb beim ersten Mal der Fall. Klettet man die Lasche etwas versetzt zu, schließt die Tasche nicht ganz richtig, was dazu führen könnte, dass man den Keyless Go Schlüssel doch wieder auslesen kann. In der Praxis wird kaum jemand Lust haben, die Lasche jedes Mal auf korrekten Sitz zu überprüfen. Einen Magnetverschluss hat sie nicht. Den Klettverschluss kann man auch so schließen, dass die Tasche nicht hundertprozentig dicht ist. Da bleibt ein Restrisiko. Praktisch ist allerdings die flache Gestaltung, die oft ein Tragen in der vorderen Hosentasche ermöglicht.
  • Grundsätzlich hat man bei der Bigpocket-Tasche für den Keyless Go Schlüssel im Alltag den Schlüssel auch schnell in der Tasche. Wer aber sein Handy – wie vorgesehen – auch noch in die Tasche packt oder einen Schlüssel am Schlüsselbund hat, läuft Gefahr, dass die Schließlasche nicht ohne Weiteres immer in einer absolut dichten Position am Klettband haftet. Dies erfordert genaues, paralleles Zukletten, was vermutlich in der Praxis keiner macht und bei gut gefüllter oder überfüllter Tasche auch schwierig ist. Dies führte zu einem dritten Platz im Test. Die Bigpocket-Tasche ist aufgrund der Aufnahmefähigkeit für ein Handy auch so groß, dass man sie in der Praxis nur schwer in einer Hosentasche unterbringt.

Von der Bedienbarkeit überzeugte die Swisskeys Aluminiumdose mit dem Magnetverschluss hier am meisten. Die Dose ist entweder auf oder zu. Dank des Magnetverschlusses ist ein versehentliches Nicht-Richtig-Schließen nicht möglich.

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Wer sein Auto mit einem Keyless Go System schließt und startet, will meist weder ein Riesenetui für den Schlüssel noch lange hantieren, bis das Etui wirklich dicht schließt.

Testkategorie 5: Design und Haptik

Wer ein hochwertiges Auto fährt, welches über ein Keyless-Go-Schließsystem verfügt, ist meist stolz, ein solches Auto zu fahren. Oft besteht dann auch nicht der Ehrgeiz, den Keyless-Go-Schlüssel in einem hässlich oder billig wirkenden Etui unterzubringen, welches dann ggf. in Gegenwart von Geschäftspartnern herausgezogen wird. Hier ist meist schlichte Eleganz oder aber hochwertiges Design gefragt.

  • Beim Testsieger von Swisskeys überzeugt die elegante, abgerundete Optik, die überdies kaum größer als der Keyless Go Schlüssel selbst ist. Die neutrale schwarz-rote Gestaltung wirkt sowohl edel wie auch ein wenig sportlich und passt damit sowohl zu geschäftlichen wie auch zu Freizeit-Anlässen. Die Box besteht aus hochwertigem, 2 mm dicken Aluminium und wirkt durch ihr Finish sehr wertig. Hier vereint sich Funktion und Design einem Produkt. Mit den Abmessungen von 5 x 8 cm ist sie groß genug, um über 97% alles üblichen Keyless Go Schlüssel aufzunehmen, aber noch klein genug, um in den meisten Taschen bequem untergebracht zu werden.
  • Die Anykeys Schutztasche für den Keyless Go Schlüssel sieht von weitem aus wie Leder und hat durch die rote Außennaht einen sportlichen Look. Aus der Nähe merkt man jedoch schnell, dass die Tasche “nur” aus Kunstleder besteht, was spätestens beim Anfasst klar wird. Dies gibt Minuspunkte im Bereich der Haptik, auch wenn sie aus der Distanz betrachtet, sportlich aussieht.  Kunstleder ist einfach kein Leder und dies fällt auch dem Laien meist schnell auf.
  • Die Bigpocket-Tasche für den Keyless-Go-Schlüssel ist aus einem Synthetik-Gewebe, welches von der Haptik her eher preiswert wirkt. An das Design wurden keine großen Ansprüche gestellt, sondern bei der Gestaltung stellten wohl eher praktische Gesichtspunkte den Hauptfokus dar. Daher hat diese eher funktionale Tasche in Punkte Haptik und Design im Test nur den dritten Platz bekommen.
Kunstleder-Tasche für Keyless Go Schlüssel
Kunstleder-Tasche für Keyless Go Schlüssel – Lederoptik, aber eben kein echtes Leder bei der Anykeys-Lösung

Testkategorie 6: Für welche Automarken geeignet

Ein Schutzetui für einen Keyless-Go-Schlüssel für das Auto sollte natürlich auch so konstruiert sein, dass alle oder fast alle Keyless-Go-Schlüssel der führenden Autohersteller darin unterzubringen sind.

Hier konnten alle drei Testsieger Pluspunkte sammeln, da sie ausreichend groß sind, dass die gängigen Keyless Go Schlüssel hineinpassen.

  • Der Testsieger, die Swisskeys Box für den Keyless Go Schlüssel ist mit seinen 8,6 x 2,7 x 5,5 cm so konstruiert, dass – nach Herstellerangaben – 98% aller Schlüssel in das Etui passen. Ganz ehrlich: Wir haben im Test keinen Keyless Go Schlüssel gefunden, er nicht hineingepasst hat. Damit ist robuste und abschirmende Box für alle Keyless Go Autoschlüssel gut geeignet.
  • Da auch die Schlüsseltasche von Anykeys mit 11,5 x 7,2 cm ausreichend groß ist, passen alle gängigen Autoschlüssel hier hinein. Man muss nur darauf achten, dass man die Klappe mit dem Klettverschluss sauber und gerade verschließt, um sicher zu sein, dass wirklich nichts ausgelesen werden kann.
  • Die Bigpocket-Schutztasche passt auch für alle Keyless Go Autoschlüssel, das sie ausreichend groß dimensioniert ist. So groß, dass sogar ein übliches Smartphone hineinpasst. Bei den Maßen 19,5 cm x 10 cm muss man allerdings aufpassen, dass man dann auch die Klappe sorgfältig und gerade verschließt, damit der Schutz nicht verloren geht.

Grundsätzlich passen in die drei erstplatzierten Etui-Systeme für Keyless Go Autoschlüssel alle gängigen Schlüssel (Autoschlüssel/Motorradschlüssel) hinein. Damit passen die Etuis alle drei für Keyless Go Systeme von:

  • Porsche
  • Mercedes
  • BMW
  • Opel
  • Audi
  • VW
  • Ford
  • Jaguar
  • Land Rover
  • Ducati
  • Harley Davidson
Keyless Go Box von Swisskeys
In die Swisskeys Schlüsselbox für Keyless Go Systeme passten alle getesteten Autoschlüssel

Testkategorie 7: Einschränkungen in der Schutzfunktion

Wer sein Auto mit Keyless Go System vor dem leichten Diebstahl durch gewiefte Täter wirksam schützen will, braucht einen funktionstüchtigen Schutz, auf den man sich zu jeder Zeit zu 100% verlassen kann. Das ist leider nicht bei allen Schutzetuis, die es auf dem Markt gibt, der Fall. Auch viele preiswerte RFID-Schutz-Etuis versagen im Praxistest. Sie sind trotz Schutzetui auslesbar und der Motor des Fahrzeugs startet. Bei den hier oben erwähnten drei Bestplatzierten im Test für Schützhüllen für Keyless Go Autoschlüssel kann man sicher sein, dass die Abschirmung zu 100% funktioniert. Allerdings nur dann, wenn man das Etui auch richtig schließt. Was eigentlich logisch klingt, wird in der Praxis allerdings nicht immer befolgt:

  • Einfach ist es beim Testsieger von Swisskeys: Ist der Schlüssel in der Box und die Box ist zu, sorgt der Magnetverschluss dafür, dass die Box so geschlossen ist, dass ein Auslesen unmöglich ist. Hier ist ein Fehler ausgeschlossen: Die Swisskeys-Box hält, was sie verspricht.
  • Im ordnungsgemäßen Zustand ist auch das Anykeys Etui sicher. Allerdings muss das Etui dafür exakt und geradlinig geschlossen werden. Wer Fehler beim Schließen macht (weil vielleicht ein zu dicker Schlüsselbund im Etui ist), kann nicht sicher sein, dass immer noch Ausleseschutz vorhanden ist. Insoweit müssen hier Einschränkungen bei der Sicherheit hingenommen werden.
  • Gleiches gilt für die Bigpocket-Lösung mit der RFID-Schutztasche: Wird hier nicht exakt geschlossen, weil z.B. zu viel in der Tasche ist, ist der Ausleseschutz gefährdet. Überdies besteht kein Knickschutz, was zu Beschädigungen führen könnte.

Notfalls kann man seinen Keyless Go Schlüssel auch mit drei Lagen Alufolie umwickeln und erreicht auch einen Ausleseschutz, allerdings sollte man bedenken, dass heutige Keyless Go Schlüssel teilweise etwas stärker senden als frühere Systeme und, dass die Alufolienlösung weder besonders chic, noch besonders praktisch ist. Der Schlüssel muss dann ja auch ständig ein- und wieder ausgepackt werden.

Eleganter sind auf jeden Fall die Etuis.

Testkategorie 8: Sonderfunktionen wie weitere Schlüssel aufbewahren, Smartphone Strahlen Schutz etc.

Zusatzfunktionen des Keyless Go Schlüsseletuis können überaus nützlich sein, stellen aber auch eine Gefahr für die grundsätzliche Funktion des Etuis dar. So schön die Zusatzfunktionen sind, desto genauer sollte man darüber nachdenken, ob man sie wirklich braucht.

  • Bei der Bigpocket-Tasche ist es natürlich reizvoll, dass man neben dem Keyless-Go-Autoschlüssel auch noch sein Smartphone und seine Kreditkarten in der Tasche unterbringen kann. Und wer will, auch noch seinen Schlüsselbund. Das hat den Vorteil, dass z.B. das Handy nicht mehr geortet werden kann. Allerdings hat dies auch zwei entscheidende Nachteile: Das Handy empfängt auch nicht mehr und man kann nicht mehr angerufen werden. Der viel gravierendere Nachteil: In der Praxis könnte es durch zu viele Artikel in der Tasche dazu kommen, dass man die Tasche nur “irgendwie” schließt, aber eben nicht ganz sauber und bündig. Das könnte dazu führen, dass zwar alles in der Tasche ist, aber der Keyless Go Schlüssel nicht mehr zu 100% vorm Auslesen geschützt ist. 
Bigpocket Keyless Go Etui
In das Bigpocket Keyless Go Etui passt auch noch ein Smartphone, wenn man möchte.
  • Das Anykeys Etui hat den Vorteil eines Schlüssel-Karabiners, sodass man entweder einen Schlüssel am Karabiner oder auch einen Schlüsselbund daran befestigen kann. In der Praxis hat sich gezeigt, dass einige Nutzer den Autoschlüssel dann doch in der Regel am Karabiner mit sich führen und nicht jedes Mal, wenn das Auto aus ist, der Schlüssel im Etui verschwindet. Das ist ein Risiko, wenngleich so ein Karabiner natürlich nützlich ist. Nützlich ist der Knickschutz im Anykeys-Etui. Gut ist, dass in das Anykeys-Etui auch noch ein Haustürschlüssel passen würde, wenn man das möchte.
  • Der Testsieger von Swisskeys bietet zwar weder die Aufnahme zusätzlicher Schlüssel noch eines Smartphones, hat aber – im Gegensatz zu den anderen getesteten Etuis – eine zusätzliche Magnetfunktion im Verschluss, die dafür sorgt, dass das Etui immer ausreichend geschlossen ist. So, dass nichts ausgelesen werden kann. Dies gibt zwar Minuspunkte hinsichtlich zusätzlicher Funktionalitäten, aber Pluspunkte in Punkto Sicherheit.

 

Testkategorie 9: Verarbeitung und Wetter-Festigkeit des Schlüssel-Etuis

Wer ein hochwertiges Fahrzeug wie einen Mercedes, Audi, BMW oder ähnliche Fahrzeugtypen fährt und dabei einen Keyless Go Schlüssel benutzt, will auch ein gut verarbeitetes Etui, welches nicht bei den ersten Regentropfen anfängt zu rosten oder die Stabilität verliert. Hochwertige Verarbeitung des Etuis und Standhaftigkeit bei den üblichen Wettbedingungen wie Sonne oder Regen sollte also gegeben sein. Die meisten am Markt erhältlichen billigen (Ramsch-) Schutzetuis gegen RFID-Auslesung sind eher nicht für die Ewigkeit gebaut. Dies erkennt man billigen Nähten und schlechter Verarbeitung. Bei häufigem Gebrauch sehen die Etuis dann schnell abgewetzt aus oder werden im Regen labberig.

Die drei bestplatzierten Etuis für Keyless Go Schlüsseletuis hier im Text haben alle einen Mindeststandard, den sie einhalten:

  • Am meisten konnte das erstplatzierte Swisskeys Aluminiumetui überzeugen. Die Aufbewahrungsmöglichkeit für den Keyless Go Schlüssel ist aus massivem, 2 mm dickem Aluminium gefertigt und wird durch Magnete zuverlässig zugehalten. Diese halten das Etui auch nach tausenden Öffnungsvorgängen noch zuverlässig zu. Aluminum rostet nicht und kann daher auch Regentropfen standhalten. Auch ein Fall auf den Boden kann dem Etui nichts anhaben, – es zerbricht nicht. Die Kanten sind abgerundet und das Aluminium-Etui macht insgesamt einen wertigen und gut verarbeiteten Eindruck. Gut verarbeitet und wetterfest.
  • Gut verarbeitet ist auch das Anykeys Schlüsseletui, welches einen Knickschutz beinhaltet. Die Nähte sind sauber verarbeitet und das Kunstleder hält den Regen ab. Natürlich schließt es nicht ganz wasserdicht ab, aber niemand wird sein Schlüsseletui auch mit zum Tauchen nehmen. Einen Gang durch den Regen dürfte der Schlüssel jedoch unbeschadet überstehen. Und das Etui auch. Das Kunstleder lässt das Wasser abperlen. Bei aller Lederoptik bleibt es aber natürlich ein Kunstleder-Etui und hat keine Leder-Eigenschaften.
  • Das Bigpocket Schlüsseletui mit RFID-Schutz ist aus einem synthetischen Gewebe. Im Regen muss man hier damit rechnen, dass über kurz oder lang auch der Inhalt nass wird. Einen kurzen Gang durch den Regen übersteht aber auch dieses Etui. Das Etui wurde ohne Knickschutz verarbeitet, so könnte der RFID-Schutz im Innern bei häufigen Knicken Schaden nehmen. Das Etui ist praktisch und erfüllt seinen Zweck. Bei häufigem Öffnen und Schließen wird das Etui irgendwann nicht mehr so schön aussehen. In dem strukturierten Gewebe setzt sich im Dauergebrauch  auch schnell Dreck und Schmutz fest. Daher kam dieses Etui auch in der Gesamtwertung auf Platz 3.

Grundsätzlich muss man sich im Klaren sein: Alles, was Nähte hat, droht im Zweifel im Regen über die Nähte Feuchtigkeit nach innen zu lassen.

regenschirm-keyless-go-schluessel-etui
Einen kurzen Gang durch den Regen sollte jedes Etui für den Keyless Go Schlüssel überstehen. Die besseren Etuis tun das auch.

Testkategorie 10: Langlebigkeit des Keyless Go Schlüssel Etuis

Wer sich ein gutes Etui für den Keyless Go Schlüssel zulegt, der hat i.d.R. solange Freude am Etui wie er auch das Auto und den Keyless Go Autoschlüssel hat. Wer nicht alle paar Monate ein  neues Etui kaufen möchte, sollte von Billigst-Etuis die Finger weglassen. Abgesehen davon, dass oft der Ausleseschutz nicht gewährleistet ist, sind die Nähte bei genähten Etuis oft die Schwachstelle und gehen nach einiger Zeit auf, wenn nicht ordentlich gearbeitet wurde. Geklebtes kann sich unter hoher Beanspruchung auch lösen. Die drei erstplatzierten Schlüsseletuis machten insgesamt einen guten Eindruck, wobei das Swisskeys Etui für den Keyless Go Schlüssel den Eindruck machte, dass man es ein Leben lang benutzen kann. Es sieht aus, wie aus einem Stück gegossen, – ist es aber nicht:

  • Das Swisskeys Schutzetui für den Keyless Go Schlüssel wird vermutlich den Eigentümer überleben. Das ist zumindest der Eindruck, den das robuste Etui aus 2 mm dicken Aluminium macht. Hierdrin kann man vermutlich auch den Schlüssel für das nächste Auto vor Auslesen schützen. Da keine Nähte vorhanden sind, können auch keine aufgehen. Das Etui kann auch keinen Schaden durch Knicken erleiden, weil es schlichtweg nichts zu knicken gibt. Rundherum stabil und damit erstplatziert, weil es den Besitzer voraussichtlich ein Leben lang begleiten kann.
  • Das Anykeys Etui für den Keyless Go Schlüssel wird sicher auch eine Weile halten, aber im täglichen Einsatz wird sich das Kunstleder abnutzen, ggf. angekratzt und aufgeraut werden. Ein Knickschutz verhindert das komplette Knicken, was ein Vorteil ist. Echtes Leder hätte vermutlich eine längere Haltbarkeit, aber man wird auch mit diesem Kunstleder vermutlich einige Jahre leben können.
  • Die Bigpocket Tasche für den Keyless Go Schlüssel und das Smartphone wird bei ständiger Nutzung vermutlich auch einige Jahre halten, aber mit der Zeit unansehlicher, weil sich das Gewebe abnutzt und aufscheuert. Überdies setzt sich das strukturierte Gewebe über kurz oder lang mit Schmutzpartikeln zu, was die Langlebigkeit und Ansehlichkeit nicht erhöht. Daher im Test auf dem dritten Platz. Dennoch wird man auch dieses Etui mehrere Jahre nutzen können.
Keyless Go Box von Swisskeys
Die Keyless Go Box von Swisskeys dürfte das langlebigste Etui im Test sein – konstruktionsbedingt.

Fazit: Keyless Go Schlüssel gehören in eine stabile Box

Wer ein Fahrzeug mit einem Keyless Go Schlüssel hat, sollte seinen Schlüssel auf jeden Fall in einem Schlüsseletui aufbewahren, welches sicher vor dem Auslesen von RFID-Strahlen schützt. Das behaupten viele Hersteller und Anbieter, aber nicht alle halten das. Im Test hat sich die stabile Aluminiumbox von Swisskeys als Testsieger herausgestellt, die den Schlüssel absolut sicher vor Auslesen und dem Einsatz von Reichweitenverlängerern schützt.

 

2 Kommentare
  1. Günter Uwe 11. September 2021 at 16:52 - Antworten

    Ich weiß nicht, ob dieser Fall würde mein Autoschlüssel passen. Ich habe Renault und der Schlüssel ist die Größe einer Kreditkarte. Haben Sie auch andere Größen?

  2. Noah Lichter 16. September 2021 at 0:06 - Antworten

    Die Keyless GO Schlüssel der Luxusautos sind mit durch dieses Box abgeschirmt und verhindert den Autodiebstahl. Allerdings die alten Schlüssel sind immer noch anfällig bzw. Autos ohne Funkschlüssel knackt man leichter

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